Hintergrund

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Die Einflüsse des Mondes wurden bereits mehrfach untersucht und meistens als nichtig abgetan (siehe) – dennoch richten sich nicht wenig Menschen nach dem Mondkalender.
Für Piloten gibt es einen ‘Weltraum-Wetterberich’, denn je nach Sonneneruptionen ist die kosmische (radioaktive) Strahlung – die auch aus den tiefen des Alls auf “uns” strahlt- für sie nicht ungefährlich – ebenso für Vielflieger oder Astronauten.
Es gibt Bio-Wetterberichte, Heuschnupfen-Barometer, astrologische Prognosen, spirituelle Wetterberichte und vieles mehr – wissenschaftlich wie phantastisch.

Fakt ist, das wir hier auf der Erde von Unmengen an elektromagnetischen Feldern umgeben und durchdrungen ist, die sich auf uns und unser Klima auswirken. Ob nun durch Elektrosmog, die Sonnenstrahlung oder das Magnetfeld der Erde. Diese Tatsache kann und wird vermutlich niemand leugnen wollen, auch da es genügend entsprechende Untersuchungen gibt.
Spannend wird es, wenn man nun versucht heraus zu finden, ob sich hier gewisse Beziehungen zum alltäglichen Wohlbefinden zeigen. Kann es tatsächlich sein, dass unser Befinden nicht nur davon abhängt, ob wir mit dem rechten oder linken Fuss aufstehen und es sich hier um eine rein individuelle Tagesform handelt?!

Aus diesem Grunde wurde dieses Projekt ins Leben gerufen, denn es sucht nach bestimmten Verkettungen und Mustern, die sich tatsächlich auf alle (projekttechnisch-erfassten) Menschen auswirken.
Ob sich hier tatsächlich relevante Daten ergeben, oder ob diese Umfrage zu wenig Daten erfasst und es weitaus mehr Faktoren gibt (die es mit Sicherheit gibt), die unser alltägliches Leben bestimmen, wird sich zeigen. Bestimmte relevate Ereignisse wie Ostern, Weihnachten, die Fussball EM 2008 hinterlassen auch ihre Spuren – auch wenn die Erforschug der morphogenetischen Felder noch in den Kinderschuhen steckt, so ist das Phänomen der Psychologie der Massen durchaus erforscht…

Tendenziell läßt sich bereits erkennen, dass es kurz nach einem Ansteigen der Sonnenprotonen und Flares zu starken Schwankungen im Befinden kommt – weitere Theorien werden folgen…

Die Werte

aktuelle Umfragewerte und Statistik

[PNG]
[JPG]

Manche Werte wurden für eine optimalere Übersicht der Tabellenkurven rechnerisch wie folgt modifiziert (eine “Echtwert-Tabelle” ist hier (320KB PNG) [als JPG (1.4MB)] zu finden [wird derzeit nicht mehr generiert]):

  • Solarwind / 10
  • Protonen x 10
  • Sonnenflecken x 2
  • Flares x 5
  • Aktivität der Sonne * 10
  • HemisphericPower(N) *25
  • K-Index Sonne x 25
  • Magnetfeld Sonne x 15
  • Mondphase x 2
  • WhiteNoise (Statisches Rauschen, zufällig generiert) x 10
  • Aktienindex / 1000 (Alle Märkte: [Europa + Amerika + Asien/Pazifik]/3)
  • Temperatur x 3
  • Ozonwerte / 2
  • Des weiteren wurden alle Werte über 100 und unter -100 angeglichen, um die optimalste Lesbarkeit der Tabelle zu gewährleisten.

  • Umfragetabelle vom 23.08.08 bis 30.11.11 (986 Tage)
  • Umfragetabelle vom 29.06.11 bis 28.11.11 (153 Tage)
  • Umfragetabelle vom 06.11.10 bis 29.06.11 (235 Tage)
  • Umfragetabelle vom 08.02.10 bis 27.10.10 (262 Tage)
  • Umfragetabelle vom 22.07.09 bis 08.02.10 (201 Tage)
  • Umfragetabelle vom 04.02.08 bis 22.07.09 (169 Tage)
  • Umfragetabelle vom 23.03.08 bis 04.02.09 (165 Tage)
  • Umfragetabelle vom 13.03.08 bis 23.08.08 (164 Tage)
  • Woher kommen die Daten?

    Unter anderem aus folgenden Quellen:

  • Wetter-Online
  • Spaceweather
  • NOAA / NWS Spaceweather Prediction Center
  • Meteo24
  • Bundesumweltamt
  • Yahoo Wichtigste Welt-Indizes

    sowie in der Quersumme (bspw. Temperatur) aus München, Erfurt und Hamburg.

    Wann werden die Daten für dieses Projekt erhoben?

    Alle 6 Stunden ab 0:00 Uhr, sowie permanent für die Umfrage.

    Wo kann ich über das Projekt diskutieren?

    Hier: Forumsdiskussion: Zusammenhang zwischen Sonneneruptionen und Befindlichkeit
    Derzeit nur im Gästebuch

    Darf ich die Daten für mich verwenden?

    Die Daten sind für den privaten Gebraucht frei verfügbar, kommerzielle Verwendung (auch kommerzielle Webseiten) nur nach Absprache.

    Wie kann ich mich beteiligen?

    Fügen Sie einfach folgenden Code in Ihrer Webseite ein (am besten vor </body></html> oder in den Footer bei dynamischen Seiten):


    Um doppelte Anzeigen der Umfrage zu vermeiden, wird lediglich die IP des Anwenders für 20 Stunden gespeichert. Somit wird sicher gestellt, das es zu sehr geringen Ladezeiten kommt und der Besucher nicht übermässig ‘genervt’ wird.
    Es werden keine anderen Daten ausgelesen, abgespeichert, Cookies gesetzt oder in sonstiger Art und Weise ein Missbrauch betrieben.

    Demo

    Unterstützer dieses Projektes (automatisch generierte Liste)


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    247.528 Einblendungen seit dem 16.06.08

    Forscher entdecken mysteriöse Strahlungsquelle im All



    Künstlerische Darstellung der mysteriösen kosmischen Strahlen, wie sie auf die Erde treffen | Copyright: Simon Swordy, University of Chicago

    Baton Rouge/ USA – Ein internationales Forschungsteam hat im All eine Strahlungsquelle ausgemacht, die kontinuierlich hochenergetische Elektronen in Richtung Erde feuert. Der Ursprung dieses kosmischen Dauerfeuers ist noch unbekannt. Die Quelle befindet sich jedoch offenbar in unmittelbarer Nähe zu unserem Sonnensystem und könnte aus dunkler Materie bestehen.

    Wie die Forscher um John Wefel von der Louisiana State University (LSU) und Jim Adams vom Marshall Space Flight Center (MSFC) der NASA im Fachmagazin “Nature” berichten, handelt es sich um eine wichtige Entdeckung: “Es ist das erste Mal, dass wir eine eigenständige Strahlungsquelle entdeckt haben, die sich von dem sonstigen galaktischen Hintergrund abhebt”, so Wefel.

    Mit den Daten von Stratosphären-Ballons der NASA, suchten die Forscher mit den “Advanced Thin Ionization Calorimeter (ATIC)”-Sensoren eigentlich nur nach normaler kosmischer Strahlung, die für gewöhnlich aus einem Partikelmix aus Protonen und Ionen besteht. Doch neben dieser normalen kosmischen Strahlung registrierten die Ballonsonden mehrfach Ansammlungen von hochenergetischen Elektronen.

    “Die Quelle der exotischen Elektronen muss sich relativ nah außerhalb unseres Sonnensystems befinden”, erläutert Adams die Werte, “da hochenergetische Elektronen sehr schnell an Energie verlieren, wenn sie durch den Raum schießen. Schon nach einer zurückgelegten Entfernung von einem Kiloparsec (= 31.000 Billionen Kilometer) haben sie einen Großteil ihrer Energie verloren.” Gemessene hochenergetische Elektronen müssen somit also einer mehr oder weniger lokalen Quelle entstammen. Die Forscher glauben, dass diese nur wenige hundert Parsec (1 Parsec = 31 Billionen Kilometer) entfernt liegt. Allerdings ist es den Wissenschaftlern bislang nicht möglich, die Quelle genau zu orten, da die ATIC-Sensoren nicht die Richtung messen, aus der die Partikel kommen.

    Diese Ungenauigkeit in den Messungen lässt nun natürlich Raum für Fantasie und Spekulationen. Die weniger exotischen Erklärungen für die Strahlenbündel könnten ein kleiner Quasar, also eine aktive Galaxie, die im sichtbaren Bereich des Lichtes nahezu sternförmig erscheint und ungeheure Energiemengen in anderen Wellenlängenbereichen ausstrahlt oder stellare Massen wie Schwarze Löcher sein. Die für die Forscher jedoch faszinierendste Theorie versucht die Strahlen mit dunkler Materie zu erklären.

    Die so genannten “Kaluza-Klein Theorien” versuchen die Gravitation mit den anderen physikalischen Grundkräften abzugleichen, in dem sie von bis zu acht weiteren Dimensionen, die mit den uns bekannten Dimensionen von Raum und Zeit verwoben sind. Eine populäre, jedoch bislang nicht bewiesene Theorie zur dunklen Materie besagt, dass Partikel der dunklen Materie diese zusätzlichen Dimensionen bevölkern und wir ihre Anwesenheit durch die Kraft der Gravitation spüren, sie jedoch auf sonstiger Weise nicht wahrnehmen können.

    Die postulierten “Kaluza-Klein”-Partikel sollen nun die kuriose Eigenschaft besitzen, unter anderem gleichzeitig ihre eigenen Anti-Teilchen zu sein. Treffen sich zwei dieser Partikel so würden sie sich gegenseitig auslöschen und dabei einen Strahl hochenergetischer Photonen und Elektronen abgeben. Die Elektronen wären in den verborgenen Dimensionen jedoch nicht verloren und würden sich in unserer wahrnehmbaren Welt materialisieren und könnten dann auch von den ATIC-Sensoren als “kosmische Strahlen” erfasst werden.

    “Unsere Daten könnten also durch eine Wolke oder einen Klumpen aus dunkler Materie in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Sonnensystems erklärt werden” zeigt sich Wefel von der Theorie begeistert. “Besonders die ‘Kaluza-Klein’-Partikel (mit einer Masse von annähernd 629 GeV) sollten Elektronen vom selben Spektrum erzeugen wie jene, die wir beobachtet haben.”

    Jetzt wollen die Forscher mit ihren Sonden und dem neuen Fermi Space Telescope (FGST) für Gammaastronomie auch nach weiteren Zerstrahlungsprodukten wie Gamma-Strahlen suchen: “Was auch immer wir finden werden, es wird erstaunlich sein.” zeigt sich Adams schon jetzt überzeugt.

    Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov

    Dr. Dieter Broers, Referent beim 2. Internationalen BleepKongress, produziert gerade seinen ersten Film mit dem Titel “Wohin steuert die Menschheit: Wer Schmetterlinge lachen hört – Transformation der Menschheit?”.

    Heiko Rittweger, BleepKongress-Veranstalter, führte im Vorfeld des Kongresses ein Interview mit ihm.

    Heiko Rittweger: Sie sind Naturwissenschaftler. Wie kommen Sie dazu sich einem Thema anzunehmen, welches eigentlich bisher der Esoterik zugeordnet wurde?

     

    Dieter Broers: Lassen Sie mich gleich zu Beginn dieses Interviews die Hauptgründe betonen, weshalb ich diesen Dokumentarfilm produziere1. Ich bin absolut davon überzeugt, dass mit der Welt etwas nahezu Phantastisches geschieht. 2. Das erforderliche Informationsgut hierzu ist der breiten Öffentlichkeit bislang nur fragmentarisch zugänglich. Diese nahezu zusammenhangslos erscheinenden Fragmente stelle ich in einen sinngebenden Zusammenhang. 3. Jeder Mensch soll wissen, was auf ihn zukommt – wenn er dafür bereit ist.

     

    Nun zurück zur eigentlichen Frage: Die elementaren Grundfragen des Seins, also das “Woher”, “Wozu” und “Wohin” beschäftigen mich seit meiner Jugend. Meine Eltern, Freunde und Lehrer konnten mir keine befriedigenden Antworten auf meine Fragen geben. Bücher führten mich da auch nicht sonderlich weiter, alles schien mir viel zu subjektiv und in Glaubensbekenntnissen zu erstarren. All dies gefiel mir immer weniger.

     

    Mit dieser Grundhaltung gelangte ich letztlich zur Naturwissenschaft. Von ihr erwartete ich etwas mehr “Substanz” – etwas, was mich auf meiner Suche nach den Seinsfragen befriedigen sollte. Immerhin spürte, fühlte ich etwas…, etwas, was sich hinter unserer Beobachtung zu verbergen schien. Insofern war ich eher ein “Esoteriker”, der auf der beharrlichen Suche nach Antworten war und hierzu die Naturwissenschaft heranzog. Im Grunde genommen sehe ich mich eher als ein beherzter Suchender, der sich der Naturwissenschaft bedient um seine spirituellen Ahnungen zu befriedigen.

     

     

    Rittweger: Welche Anzeichen deuten Ihrer Meinung nach darauf hin, dass es einen Bewusstseinssprung gibt?

     

    Broers: Das ist eine sehr brisante Frage. Brisant schon allein darum, weil die Antwort darauf unser bisheriges Weltbild erschüttert. Es liegen klare Indizien vor, die unsere bisherige mechanisch geprägte kosmische Weltsicht in Frage stellen oder sie zumindest erheblich erweitern.

     

    Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen zeigen auf, dass die kosmische Evolution eine gewisse Zielrichtung anstrebt. Auch ohne Wissenschaftler zu sein ergibt sich allein aus sachlichen Überlegungen, dass der bisherige Evolutionsverlauf mit dem Menschen nicht abgeschlossen sein kann. Hieraus ergibt sich doch die Frage: “Was kommt danach?” oder “Wie sieht der nächste Evolutionsschritt aus?“.

     

    Tatsächlich können wir bei dieser Fragestellung einige handfeste Argumente aus der Naturwissenschaft heranziehen, die uns einiges deutlich machen:

    Biologische Systeme schlagen am Punkt des größten Chaos in einen höheren, hochgeordneten Zustand1 um!

    Für diese gut abgesicherte Entdeckung erhielt der russisch-belgische Physikochemiker und Philosoph Ilya Prigogine verdientermaßen seinen Nobelpreis. Aus seinen Studien – um nur die berühmtesten zu nennen – ist klar ersichtlich, dass Chaos ein maßgeblicher Indikator für ein Umschlagen in einen neuen Ordnungszustand ist. Betrachten wir den zeitlichen Verlauf unserer Weltlage, so erkennen wir eine sehr deutliche, fast exponentiell verlaufende Zunahme an Unordnung und Chaos. Der Punkt des Umschlagens in einen “höheren Ordnungszustand” scheint unmittelbar bevor zu stehen. Natürlich baut sich meine Vermutung, dass wir unmittelbar vor einen Evolutionssprung stehen nicht nur auf diese Forschungsergebnisse auf. Da stehen uns noch weitaus mehr Argumente bereit.

     

    Unter anderem können wir auf Datenerhebungen zurückgreifen, die aus der Historie der menschlichen Hochkulturen gezogen wurden. Tatsächlich scheint es höchst erstaunliche Zusammenhänge zwischen dem Auf- und Niedergang von Hochkulturen und der Sonnenaktivität zu geben. Die Wissenschaft – allen voran die Neurophysiologie – kennt die Korrelationen zwischen menschlicher Psyche bzw. menschlichem Verhalten (Bewusstsein und Emotionen) einerseits und den elektromagnetischen Feldern andererseits, die durch bestimmte Sonnenaktivitäten hervorgerufen werden. So zeigen zahlreiche Forscher Zusammenhänge zwischen Sonnenaktivität (-Flecken und -Flares) und Hoch-Kultur-Epochen (Auf- bzw. Untergänge) der letzten ca. 4.000 Jahre auf, was an der unten stehenden Grafik gut zu erkennen ist.

     

    Beispielsweise entschlüsselte der Anthropologe Jose Argüelles den “Tzolkin”, den heiligen Kalender der Mayas. Dieser “Tzolkin” enthält eine Art multidimensionales Organisationsschema für die Evolution. Dank moderner Messverfahren (Radiokarbonmethode) ist es heute möglich, Rückschlüsse auf die Sonnenaktivität in früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden zu ziehen. Auf der Sonne entstehen in einem Zyklus von durchschnittlich 11.1 Jahren gewaltige Magnetstürme, welche die Sonnenflecken hervorrufen und die Intensität des Sonnenwindes erhöhen. Die Zyklen der Sonnenflecken sind aber noch weitaus komplexer, da sie nicht immer gleich stark ausfallen. Darüber hinaus existieren auch größere Zyklen, die sich über Jahrhunderte und Jahrtausende erstrecken. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass die Sonne ihr Magnetfeld ca. alle 3.750 Jahre umkehrt, wobei eine Umkehrung ca. 374 Jahre dauert. Für diese Zyklen sind anscheinend vor allem die ungleichen Rotationsgeschwindigkeiten des Sonnenmagnetfeldes verantwortlich. Eine verblüffende Feststellung machte der Forscher Maurice Cotterell, als er den Mayakalender mit dem Rhythmus der Sonnenaktivität verglich. Die komplex ineinander verschachtelten Kalender der Mayas stimmen verblüffend mit den ebenfalls verschachtelten Sonnenfleckenzyklen überein – und das seit Jahrtausenden!

     

    Die Mayas konnten offenbar anhand ihrer Kalender ihren eigenen Untergang im 7. Jahrhundert vorhersehen. Sowohl das Magnetfeld der Sonne als auch dasjenige der Sonnenflecken kehrte sich in diesem Zeitraum um (440 – 814 n.Chr.). Ebenfalls war die Intensität der auf die Magnetosphäre der Erde auftreffenden Strahlung in dieser Zeit deutlich höher als vorher und nachher. 

    Die Sonnenaktivität hat erwiesenermaßen auf die Stimmungs- und Bewusstseinslagen der Menschen einen großen Einfluss. Diese Ergebnisse sind erstaunlich gut abgesichert. So könnte durchaus zu erklären sein, dass das Aufblühen und Untergehen der Hochkulturen unserer Geschichte verblüffend analog zur Sonnenaktivität verläuft. Zu den hierfür wirkentscheidenden Indikatoren zählen auch die außergewöhnlich erhöhten Temperaturen (ANMERKUNG: Nicht nur auf der Erde). Unser gegenwärtiges Erdklima, so wie es sich uns zeigt, entspricht eindeutig den Ereignissen unserer Vergangenheit, in welcher sich ein Kultursprung ereignete. Betrachtet man folgende Grafik, ist deutlich zu sehen, dass unsere gegenwärtige Hochkultur vor einem Kultursprung steht.

    Zusammenhang zwischen Sonnenaktivitäten und Hochkulturepochen

    Zusammenhang zwischen Sonnenaktivitäten (-Flecken und -Flares) und Hoch-Kultur-Epochen (Auf- bzw. Untergänge) der letzten ca. 4000 Jahre.


    1dissipativ

    Rittweger: Sie sprechen von einer Erweiterung des Bewusstseins. Wie kann man sich das vorstellen?

    Broers: Bewusstes Sein, also das was wir Bewusstsein nennen, setzt erst mit einer Anzahl von selbst gemachten Erfahrungen ein. 

    Die eigene Wahrnehmung von “Das bin ich.” erfolgt bei einem Menschen erst zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr – erst dann erkennt das Kind sich quasi selbst. Zwar sind bereits bei der Geburt sämtliche Neuronen im menschlichen Gehirn vorhanden, jedoch erfolgt die Verschaltung dieser Neuronen erst mit den gesammelten Erfahrungen. Sämtliche Erfahrungen führen zu einer entsprechenden Verschaltung – ähnlich eines Programms. So werden unsere Denkmuster quasi programmiert. Das Bewusstsein, also das Sein, welches sich seiner selbst und seiner Realität bewusst ist, erfährt Realität nur über die Denkschablone, die es durch seine persönlichen Erfahrungen selbst geprägt hat. Bemerkenswerterweise ist dieser erste Schritt von Unbewusst zu Bewusst nicht der Letzte. In Wirklichkeit existiert mindestens noch ein weiterer Schritt hin zu einem erweiterten Bewusstsein. Wir kennen Derartiges in Nahtoderfahrungen, Klarträumen oder Satori, was einer so genannten Erleuchtung entspricht. Diese Zustände gehen einher mit der Ausschüttung ganz bestimmter Neurotransmitter, also psychoaktiver Substanzen, die unser Gehirn produziert.

     

    Bewusstseins- und Stimmungslagen stehen in einem direkten Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen. Wenn beispielsweise ein Schamane traditionsgemäß sein psychoaktives Gebräu zu sich nimmt, wird er in eine erweiterte Bewusstseinsebene geführt. Diese exogenen zugeführten Substanzen – bestimmte Pilze beispielsweise – entsprechen den körpereigenen – den endogenen – Substanzen in auffälliger Weise. Diese Mechanismen dürften allgemein gut dokumentiert und bekannt sein.

     

    Nur wenigen ist jedoch geläufig, dass elektromagnetische, magnetische und elektrische Felder einen sehr ähnlichen Einfluss auf unsere Neurochemie haben. Entsprechend der Frequenzen bzw. der Feldstärken, die äußerlich auf uns einwirken, ergeben sich spezifische Stimmungs- und Bewusstseinslagen.  

     

    Seit wenigen Jahren messen Astro- und Geophysiker eine nicht erklärbare, dramatische Zunahme an bestimmten elektromagnetischen Feldern, die von unserer Sonne und aus den “tiefen Räumen” des Alls kommen. Alleine die hochenergetischen Gamma Rays (GBR), die quasi aus dem Zentrum unserer Galaxis stammen, stiegen innerhalb der letzten vier Jahre gewaltig an. So berichtete kürzlich die NASA, dass eine Energiewelle von nicht für möglich gehaltener Intensität – kurzzeitig so intensiv wie die Energie des gesamten Universums – direkt auf die Erde gerichtet war. Die NASA beschrieb diese als “ähnlich einer gigantischen Taschenlampe, deren Lichtstrahl (nur) auf die Erde gerichtet wurde”. Derartig energiereiche Felder wirken offenbar primär gravitativ auf unsere Biostruktur ein.
     

    Zusammenfassend und sehr vereinfacht könnte man sagen, dass die ständig zunehmenden kosmischen Feldeinflüsse, die u. a. über die Erdfelder wirken, zu einer Veränderung bzw. einer Erweiterung unseres Bewusstseins führen. Hierfür gibt es deutliche Hinweise. Wenn wir das auffällige Verhalten an uns und unserer Mitmenschen betrachten, all die zunehmenden psychischen Auffälligkeiten, dann sind dies – zumindest zu einem erheblichen Teil – Reaktionen auf die kosmischen Feldeinflüsse. 

     

     

    Rittweger: In Ihrem aktuellen Film haben Sie hochkarätige Interviewpartner befragt. Was waren für Sie die drei wichtigsten Erkenntnisse daraus?

     

    Broers: Am auffälligsten erschien mir die Kluft zwischen dem, was wir im Allgemeinen von der Naturwissenschaft angeboten bekommen und dem, was faktisch vorhanden ist. Ich meine, hier hörte ich von international hochkarätigen Naturwissenschaftlern Dinge, die ich kaum für möglich hielt. Wenn ich mir das Interview mit Professor Senkowski noch einmal vergegenwärtige muss ich sagen, dass ich immer noch unter einem gewissen “Schock” stehe – im positiven Sinne. Ich bewundere diesen Menschen seit den 80er Jahren. Einer der Großen in der Physik, zweifelsfrei. Nun konnte ich erstmals erfahren, wovon ich zwar schon gehört hatte, jedoch nicht so recht überzeugt war: “Stimmen aus dem Jenseits”. Was dieser Wissenschaftler an Beweisen zu bieten hatte, war das Phantastischste und Überzeugendste, was ich in diesem Leben erfahren durfte! Wer dieses Interview erlebt, wird nicht mehr der sein, der er zuvor war. So ging es mir, so erging es dem gesamten Kamerateam. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, aber alleine dieses Interview ist von unvorstellbarer Tragweite. Beweise für ein existentes Jenseits, ein “Leben” nach dem physischen Tod, klingt das nicht unglaublich?

     

     

    Rittweger: Gibt es Bestätigungen dafür, dass der Bewusstseinswandel kein planetarisches, sondern ein galaktisches Thema ist?

     

    Broers: Wie es aussieht ist es gar ein kosmisches – wenn nicht gar interkosmisches – Thema und bezieht unsere Galaxis mit ein. Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der natürlichen Feldeinflüsse aus dem Kosmos zu uns gelangen, auf uns einwirken und diese wiederum auf unsere Gehirnchemie einwirken, dann dürfte damit zumindest die Voraussetzung hierfür gegeben sein. Eine sehr beeindruckende Menge an naturwissenschaftlich abgesicherten Daten, die innerhalb der letzten 60 Jahre veröffentlicht wurden, belegen eindeutig die Korrelationen zwischen kosmischen Einflüssen und dem psychischen Verhalten von Menschen. Ich bedaure allerdings, dass diese Studien in der Regel nur Wissenschaftlern in entsprechenden Fachbereichen zugänglich sind, wie beispielsweise der Heliobiologie. Wer hat von diesem Fachbereich schon einmal gehört? Wären wir bei der NASA oder hätten wir in der ehemaligen Sowjetunion gelebt, könnten wir weitaus mehr mit diesem Forschungsbereich anfangen – also, Bestätigungen dafür, dass wir uns bereits inmitten einer Phase befinden, in welcher sich unsere Psyche verändert,

     

    Wie ich bereits zum Thema Klima bemerkte, gibt es dramatische Veränderungen im gesamten Sonnensystem. Allein aus Ereignissen die wir aus unserer Vergangenheit kennen lässt sich eindeutig darstellen, dass wir inmitten eines kosmischen Geschehens stecken, welches offenbar bis etwa 2012 seinen Höhepunkt findet. Die Vergleiche aus unserer Geschichte belegen doch, dass sich kosmische Einflüsse, wie sie gegenwärtig beobachtet werden, ganz erheblich auf die Bewusstseinslage der Menschen auswirken. Vergleicht man beispielsweise die Sonnenaktivität mit den psychischen Auffälligkeiten von Menschen, so ergeben sich hoch signifikante Zusammenhänge. So sind – um nur ein negatives Beispiel anzuführen – die Einlieferungsquoten in den psychiatrischen Kliniken an Tagen mit einer bestimmten Sonnenaktivität teilweise mehrere hundert Mal höher als an normalen Tagen. Derartige Auflistungen ließen sich beliebig fortführen. Bedauerlicherweise sind die positiv empfundenen Reaktionen auf derartige Sonneneinflüsse kaum aufgelistet. Die Leute melden sich meistens nur, wenn es ihnen schlecht geht (lacht etwas). Nehmen wir jedoch die Blut- und Hormonwerte von Probanden und Patienten und setzen diese in Korrelation zur Sonnenaktivität, dann liegen wiederum eindeutige Zusammenhänge vor.

     

    Wenn hier unsere Sonne als primärer Verursacher eines kosmischen Theaters erscheint, so entspricht dieses nicht der Wirklichkeit. Unsere Sonne wird gesteuert von unserem galaktischen Zentrum. Das galaktische Zentrum fungiert als Sender von Informationen, welche durch Gravitationswellen übertragen werden. Gerade die Massenkonzentration im galaktischen Zentrum ist für die Entstehung von Gravitationsstrahlung günstig. Nach neue­sten Beobachtungen mit der Technik der Radio-, Infrarot- und Gammaastronomie befindet sich im Milchstraßenzentrum ein Schwar­zes Loch, dessen Masse fast eine Million Sonnenmassen erreicht. Einige Astrophysiker gehen davon aus, dass die auf das schwarze Loch zustürzenden Massen Gravitationswellen aussenden. Hinsichtlich des Phänomens Aktivität, das hier interessiert, existiert auch ein gemeinsamer Signalvorrat des kybernetischen Systems. Dies sind die physikalischen Eruptionsvorgänge, die sich sowohl im galaktischen Kern als auch auf der Sonne als Kern des Planetensystems ereig­nen, wie bereits erörtert wurde. Es erscheint physikalisch sehr wahrscheinlich, dass die in Eruptionen des galaktischen Kerns enthaltene Information den Gra­vitationswellen in ähnlicher Weise aufmoduliert wird, wie es auch bei Radioübertragungen mit der Toninformation geschieht.

     

     

    Rittweger: Gibt es naturwissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass wir doch in einer gewissen Form unsterblich sind?

     

    Broers: Einer der führenden Naturwissenschaftler, Professor Ernst Senkowski, hat mich von seiner Darbietung absolut überzeugt. Seine mehr als dreißigjährige Forschung hierzu legt uns ein Ergebnis vor, was wir nicht ignorieren können. Allerdings sollten hier gewisse Einschränkungen erfolgen. Unsere Vorstellung von “Leben” ist offenbar nicht übertragbar auf das “danach”. Wie es aussieht “existiert etwas” danach, “etwas” was sich durchaus all seiner Erlebnisse bedienen, besser gesagt erinnern kann. Äußerst bemerkenswert ist auch, dass uns gegenwärtig naturwissenschaftliche Modelle angeboten werden, die zu entsprechenden Ergebnissen führen. Nehmen wir die Arbeiten von Burkhard Heim und Walter Dröscher – zwei herausragende Physiker und Mathematiker:

    Aus hochkomplexen Berechnungen ergibt sich unter anderem, dass ein postmortaler Zustand, also ein “Leben nach dem Tod” unter gewissen Voraussetzungen sehr wahrscheinlich ist. Ergebnisse bzw. Ableitungen aus diesen Berechnungen ergeben:  

     

    Der Mensch trägt einen immateriellen Persönlichkeitskern, der den leiblichen Tod überdauert. Inwiefern jedoch die personengebundenen Daten in “persönlicher Erinnerung” erhalten bleiben, wird durch das zu Lebzeiten erworbene soziale Verhaltensmuster bestimmt. Die Sinnhaftigkeit des Seins ist auf eine verborgene Höherentwicklung der geistigen und sittlichen Kräfte angelegt. Diese “Höherentwicklung” entspricht dem elementaren Naturgesetz der Harmonie in seiner ureigensten Form, dem Zusammen(fügen). Alles, was sich diesem Harmonikalen Gefüge entgegenstellt, wird in den Fängen des Schicksals und Karmas gehalten (und “fremd-” bzw. strukturverwaltet). “Unsterblichkeit” ist jedoch eine Option, die von Menschen überwiegend ungenutzt bleibt. Diese ungenutzte Option ist durch zwei Faktoren zu erklären: fehlendes “Know-how” und fehlgeleitetes Denken. Ich schätze mich glücklich, dass der Physiker Illobrand von Ludwiger, ein Kollege und Freund von Burkhard Heim, bereit war, über das Lebenswerk dieses Genies zu sprechen. Dieses Interview passt hervorragend in die gesamte Thematik “Geist und Materie” hinein.

     

     

    Rittweger: Sie behaupten, dass die Erderwärmung durch die Sonne und demzufolge nicht durch das Treibhausgas CO2 entsteht. Das wäre eine provokative These. Können Sie diese wissenschaftlich untermauern? 

    Broers: Das ist keine Behauptung sondern eine Feststellung. Ohne auf möglicherweise beabsichtigte Hintergründe dieser fehl gedeuteten Interpretation der aktuellen Weltklimalage – die zweifellos von gigantischem Ausmaß erscheint – möchte ich mich auf die sachliche Analyse von gesicherten Forschungsergebnissen berufen. Hierbei gibt es keine Zweifel, die Sonne ist für die Klimaanomalien verantwortlich. Am deutlichsten zeigen dies die Temperaturänderungen auf unseren Geschwisterplaneten. Allein die Temperatur des Jupiter stieg in relativ kurzer Zeit um 10 Grad! Dorthin dürften unsere selbsterzeugten Nebenwirkungen unserer Schadstoff-Industrie bestimmt nicht reichen J (lacht). Natürlich besteht die Gefahr, dass wir aus diesem Fakt einen Freibrief für weiteren Raubbau an der Erde betreiben. Bedauerlicherweise lenkt diese Fehlinformation, was die offizielle Medienbeschreibung der “Klimakatastrophe” angeht, von den tatsächlichen Hintergründen ab. Genau diese Hintergründe sind es, die uns eines zeigen: Die Erde geht einem Evolutionssprung entgegen. Hiervon bin ich absolut überzeugt. Dafür habe ich mich zu ausgiebig mit zahlreichen Kollegen über dieses Thema auseinandergesetzt.

    Zeitreihe 1850 bis 1987 der Temperatur an der Erdoberfläche

    Zeitreihe 1850 bis 1987 der jährlichen Mittel der an der Erdoberfläche gemessenen Temperatur der nördlichen Hemisphäre nach P. D. Jones [40]. Nullphasen der Zyklen Großer Finger (BFS) sind durch Pfeile angezeigt. Die Nullphase einer hierarchisch übergeordneten Großen Hand (BHS), die einen Phasensprung ausgelöst hat, ist durch ein Dreieck gekennzeichnet. Vor BHS fallen die BFS mit Maxima der geglätteten Temperaturkurve zusammen, danach mit Minima.

    Betrachten wir das Datenmaterial verschiedener, abgesicherter Quellen, so ist deutlich festzustellen, dass es sich bei der aktuellen “Klimaveränderung” um ein naturgemäßes Ereignis handelt. Ein Rückblick auf die letzten 400.000 Jahre zeigt deutlich, dass sich unsere gegenwärtige “Katastrophe” in regelmäßigen Abständen ereignet. Dies zeigt auch die folgende Abbildung, die das angesehene Wissenschaftsmagazin Nature im Jahr 2005 veröffentlichte:

    Daten aus Eisbohrkernen der Antarktis

    Daten aus Eisbohrkernen der Antarktis
     
    Naturbedingte Klimaveränderungen der letzten 400.000 Jahre

    Naturbedingte Klimaveränderungen der letzten 400.000 Jahre

    Weiten wir unsere Betrachtungen zum Thema “Klimaerwärmung” auf eine astrophysikalische Ebene aus, so wird die Situation noch deutlicher. Wie es aussieht, beschränkt sich dieses “Klimaphänomen” nicht nur auf unsere Erde. Zur besseren Veranschaulichung sollen nun einige Presseveröffentlichungen aufgeführt werden. So berichtete am 24. Juni 1998 das Massachusetts Institute of Technology (MIT): 

    “Wir sind nicht die Einzigen, die eine Klimaerwärmung erfahren. NASAs Hubble Weltraum-Teleskope wie auch Instrumente auf dem Erdboden zeigen, dass der größte von den acht Neptun Monden, Triton, sich deutlich erwärmt zu haben scheint, seitdem ihn die Raumsonde Voyager im Jahr 1989 besucht hatte. Die Erwärmung hat dafür gesorgt, dass ein Teil des gefrorenen Stickstoffs auf seiner Oberfläche wieder zu Gas verdampfte und die Atmosphäre anwachsen ließ…”.

     

    Von James L. Elliot, ein Mitarbeiter beim MIT stammt die Aussage, welche er in Nature veröffentlichte:

    “Jedenfalls hat Triton seit 1989 eine globale Erwärmung erlebt, die prozentual (5%, von -392 Grad Fahrenheit auf -389 °F) eine enorme Erwärmung darstellt”*.


    *Entspricht einer Erwärmung von 12°C. 

     

    Über den Planeten Pluto meldete ABC News am 26. Juli 2006: “Pluto scheint sich zu erwärmen”.

    Die Wissenschaftler der Universität Tasmania fanden heraus, “dass der kleinste Planet im Sonnensystem sich nicht abkühlt”, obwohl man das Gegenteil erwartet hatte (weil sich Pluto auf seiner stark eliptischen Bahn seit 2002 wieder von der Sonne entfernt hat).

     

    Am 4. Mai 2006 meldete USA Today: “Neue Stürme auf Jupiter deuten auf einen Temperaturanstieg hin”. Diese Schlagzeile basiert auf einer im April 2004 in Nature veröffentlichten Studie, die den beginnenden Klimawandel beschreibt. Nach Berechnungen von Philipp Marcus (Berkeley USA) betrug die Erwärmung in den letzten vier Jahren 10°C.

     

    Ein weiterer Forschungsbericht hierzu wurde im “National Geographic News” am 28. Februar 2007 veröffentlicht und trug die Überschrift: “Abschmelzungen auf dem Mars deuten auf eine solare nicht menschliche Ursache für die Erwärmung hin, sagt ein Wissenschaftler”.

     

    Der Direktor des St. Petersburger Pulkovo Astronomischen Observatoriums in Russland, Habibullo Abdussamatov, äußerte sich hierzu: “Die Daten vom Mars sind der Beweis, dass die gegenwärtige Erderwärmung durch Veränderungen in der Sonne ausgelöst wird” und “Der langfristige Anstieg der Sonnenstrahlung erwärmt sowohl die Erde als auch den Mars”.

     

    Letztlich kommt Abdussamatov zu dem Schluss: “Die vom Menschen erzeugte Treibhauserwärmung hat in den letzten Jahren nur gering zur Erwärmung auf der Erde beigetragen und kann sich nicht mit der Steigerung durch Sonnenstrahlung messen”.

     

    Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es sich bei der “Klimakatastrophe” um ein kosmisches Ereignis handelt. In Analogie zu den irdischen vier Jahreszeiten vollzieht sich ein weiterer Zyklus, welcher sich in größeren zeitlichen Abständen ereignet. So gesehen geht unser gesamtes Sonnensystem quasi einem kosmischen Winter entgegen. Unsere Sonne fungiert bei diesem kosmischen Schauspiel als Haupteinflussgröße. Besonders heikel ist jedoch, dass diese Erkenntnis als Freibrief verstanden werden kann, die Umweltverschmutzung – incl. Elektrosmog – weiter fortzusetzen! Natürlich trägt unser grob fahrlässiges Umweltverhalten noch zusätzlich zu dem aufkommendem “kosmischen Winter” bei! Vieles spricht dafür, dass die Natur ihren eigenen Teil zu einer “drastischen Korrektur” beiträgt. Wie eine kommende Flut der Gezeiten die auf Sand gebauten Burgen wegspült, um Potential für Neues zu erschaffen, so fungieren größere Einflüsse als Ausgleich der Natur. Natürlich ist auch der Mensch ein (aktiver) Teil der Natur, was bedeutet, dass in und an ihm Veränderungen vorgenommen werden. Von wesentlicher Bedeutung hierbei ist also, dass sich die zunehmende Sonnenaktivität (die den kosmischen Winter hervorruft) auch auf die Psyche, das Bewusstsein der Menschen auswirken und, wie uns die Naturwissenschaft bestätigt, unser materieller, körperlicher Anteil ebenso mit beeinflusst wird.

     

    Vor wenigen Tagen berichtete die Nachrichtenagentur Reuters hierzu: The Army is weighing in on the global warming debate, claiming that climate change is mostly related to the Sun. Dr. Bruce West, with the US Army Research Office, argues that “changes in the Earth’s average surface temperature are directly linked to the Sun’s irradiance and the longer-term solar cycles.”
     

    (Übersetzung: Die US-Armee schaltet sich in die Debatte um Globale Erwärmung ein – der Klimawandel hänge vor allem mit der Sonne zusammen. Dr. Bruce West von der Forschungsabteilung der US-Armee argumentiert, dass “Veränderungen der Oberflächentemperatur auf der Erde direkt auf die Strahlungsstärke der Sonne und längere Sonnenzyklen zurück zu führen sind.”)

     

    sowie: In the March, 2008 issue of ‘Physics Today’, Dr. Bruce West, the chief scientist of the Army Research Office’s mathematical and information science directorate, wrote: “The Sun’s turbulent dynamics are linked with the Earth’s complex ecosystem. The Sun could account for as much as 70 percent of the increase in Earth’s average temperature.” Der komplette Artikel: http://earthchangesmedia.com/secure/3247.326/article-9162522008.php

     

    (Übersetzung: In Ausgabe März 2008 von ‚Physics Today’ schrieb Dr. Bruce West, leitender Wissenschaftler der US-Armee Forschungsabteilung Direktorat für mathematische und Informationswissenschaften: “Die turbulente Dynamik der Sonne steht im Zusammenhang mit dem komplexen Ökosystem der Erde. Die Sonne könnte für bis zu 70 Prozent der ansteigenden Durchschnittstemperatur auf der Erde verantwortlich sein.”)

    Trends bei berichteten Katastrophenmeldungen

    Trends bei berichteten Katastrophenmeldungen

    Diese Daten belegen eindeutig: Die Erde steuert auf ein sehr großes Ereignis kosmischen Ausmaßes zu.

     

     

    Rittweger: Wie werden wir Menschen den Bewusstseinssprung erleben?

     

    Broers: Das dürfte die schwierigste Frage sein. Ich denke, dass es für jeden anders ausfallen wird. Da wird es sicherlich keine Kollektiverlebnisse oder Kollektiverkenntnis geben. Das Chaos, die Unruhe, innen wie außen, werden zunehmen. Jeder wird an seine persönlichen Grenzen gebracht werden. Allerdings –  und das macht die Ereignisse einfacher – wird zunehmend erkannt werden, dass diese Veränderungen einer Heilung gleichkommen. Werden wir die Einflüsse nicht wesentlich beeinflussen können, so doch unsere Einstellung zu ihnen! Wie bei einer anstehenden Wurzelbehandlung beim Zahnarzt stellen sich uns zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Entweder wir geben uns der anstehenden Situation hin, im vollen Wissen einer folgenden Heilung, oder wir wehren uns dagegen. Letzteres wird sicherlich der härtere Weg seinzumal eine Behandlung irgendwann ohnehin ansteht. Dann allerdings mit schwerwiegenderen Folgen. Was hier nun mit uns allen geschieht entspricht, meiner Meinung nach, einer kollektiven Operation, einer Korrektur der von Menschenhand verursachten Altlasten. 

     

    Ich sehe an dieser Stelle noch einen weiteren Aspekt, der unseren freien Willen betrifft. Das Verhältnis zwischen Optionen und genutzten Optionen scheint in erheblichem Maße von unseren Programmen bestimmt. Nahezu all unsere Gedanken und Handlungen scheinen außerhalb unseres “eigenen” Willens zu liegen. Das behaupten jedenfalls unsere Hirnforscher. Zahllose Messungen – die oft sogar angelegt sind, das Gegenteil zu belegen – weisen immer die gleichen Ergebnisse aus:

     

    Eine halbe Sekunde, bevor wir bewusst den Entschluss fassen, eine Handlung zu begehen, steht der entsprechende Befehl hierfür in unserem Gehirn bereits fest2. Natürlich werden diese Ergebnisse erbittert diskutiert – wer will schon eine, zumindest gewisse Fremdbestimmung bei sich selbst akzeptieren? Dieses äußerst düstere Thema beschäftigt auch mich seit fast 20 Jahren. Was uns diese gut abgesicherten Versuchsreihen jedoch verschweigen ist, dass Personen, die einen – gegenüber der Norm – stärker ausgeprägten Bewusstseinszustand verfügen, von dieser Beschneidung des eigenen Freien Willens ausgeschlossen sind. Offenbar sind ihre Handlungen von einer ‚authentischeren’ Art geprägt, um es vorsichtig auszudrücken. Wenn nun, und sehr vieles spricht tatsächlich dafür, ein erhöhtes Tagesbewusstsein zu Willens- und Entscheidungsfreiheit führt, dann spricht auch einiges dafür, dass die zunehmenden Feldeinflüsse aus dem Kosmos uns zu einen erhöhten Freiheitsgrad führen. Die neurochemischen Mechanismen hatte ich ja bereits angedeutet. Da stellt sich schon die Frage: Steht uns ein kosmisch induzierter Transformationsprozess hervor? Einiges spricht dafür.

     

    So auch beispielsweise die Arbeiten von Professor Peter Russell aus Cambridge. Seine “Global-Brain-Theorie” besagt, dass dasLeben zu immer komplexeren Formen fortschreitet. Die Strukturen werden immer differenzierter und die Einzelteile sind immer mehr miteinander verbunden und organisiert. Der vorläufige Höhepunkt dieser sich immer mehr beschleunigenden Entwicklung ist der Mensch und die menschliche Zivilisation. Die Entwicklung geht aber nicht mit gleich bleibend beschleunigtem Tempo voran, sondern es gibt Evolutionssprünge. Gegenwärtig – so schlussfolgert er – befindet sich die Menschheit in einer solchen Evolutionssprungphase. Russell erwartet,dass sich die Menschen zu einem “globalen sozialen Superorganismus” zusammenschließen und ein integriertes planetares Bewusstsein entwickeln. Dies wird nach seiner Ansicht dann eintreten, wenn sich die Erdbevölkerung bei etwa 8 – 10 Milliarden Menschen stabilisiert hat. Bis zu dieser Transformation wird sich das Chaos noch erhöhen – was genau dem entspricht, wofür Professor Prigogine seinen Nobelpreis erhielt. Erinnern wir uns, im Augenblick des höchsten Chaos schlagen die biologischen Systeme in “Hochgeordnete Systeme” um. Wie ich bereits sagte, es existieren genügend Indizien, die für anstehenden Bewusstseins- bzw. Evolutionssprung sprechen.

     

    Bereits in der Übergangsphase, also in dem Zustand indem wir uns gegenwärtig befinden, werden sich Bewusstseinserweiterung und psychische Irritationen ablösen. All das erfahren wir gerade. Aus diesem Grunde halte ich eine komplexe Aufklärung für so wichtig! Schon deswegen möchte ich meine vorherige Aussage noch einmal wiederholen: Auch wenn wir die Einflüsse nicht verändern können, so doch unsere Einstellung zu ihnen. Erkennen wir die zunehmend chaotischen Zustände als das, was sie allen Anschein nach sind, nämlich hilfreiche Erscheinungen, die als kosmische Einflussgrößen zu einer “kosmischen Party” anstimmen – um das zu werden, was unser”kosmisches” Erbe für uns bereithält!


    2Bereitschaftspotential
     

     

    Rittweger: Kann man es sich so vorstellen: Unsere Hirnchemie verändert sich, was zur Folge hat, dass der Gemeinschaftssinn in unserem Bewusstsein stärker ausgeprägt wird. Ist das der Grund, warum Ethik, Spiritualität, Nachhaltigkeit usw. immer mehr an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnen? 

     

    Broers: Inwieweit sich beispielsweise Magnetfelder auf die Stimmungslage und der Befindlichkeit von Menschen auswirken zeigen, klinische Studien. Ich denke da zum Beispiel an die Ergebnisse der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München. Erst vor wenigen Tagen las ich eine Doktorarbeit3 hierüber.

    Besonders interessant hierbei ist jedoch, dass diese Magnetfeldeinflüsse im Gehirn psychoaktive Substanzen freisetzen können – quasi Bewusstseinsmoleküle (DMT, Pinoline) – die mit der Wirkung von LSD vergleichbar sind. Hierbei möchte ich an die legendäre Studie von Timothy Leary erinnern. Professor Timothy Leary erforschte in den sechziger Jahren an der Harvard Universität die Wirkungen von LSD. Was er herausfand ist so außergewöhnlich, dass ich mich sehr wundere, weshalb wir heute so gut wie nichts darüber erfahren. Professor Leary begleitete ein Gruppenexperiment mit Sträflingen – ausgewiesenen Schwerverbrechern – worunter sich sogar Mörder befanden. Er verabreichte diesen Verbrechern über einen Zeitraum von etwa drei Wochen geringe Mengen LSD. Die Ergebnisse waren so erstaunlich, dass sie wiederholt werden mussten. Die Sträflinge zeigten deutlich weniger Depression, Feindseligkeit und asoziale Tendenzen, dafür aber mehr Energie, Verantwortlichkeit und Kooperation. Diese Probanden konnten nachhaltig resozialisiert werden! Dieses ist umso bemerkenswerter, als die Rückfallquote mit herkömmlichen Rehabilitationsprogrammen seinerzeit bei 70% lag.
     

    Legen wir diese Ergebnisse zusammen: Magnetfelder können im Gehirn des Menschen eine Ausschüttung psychoaktiver Substanzen bewirken, die eine bewusstseinserweiternde Wirkung hervorruft. Dadurch kann unsere Weltsicht dahingehend erweitert werden, dass eine höhere soziale Ebene angestrebt wird.

    Genauer ausgedrückt, unsere neue Sichtweise lässt uns die “größeren Zusammenhänge einer kosmischen Natürlichkeit” erkennen, was wiederum automatisch zu einer sozialeren Sicht- und Handlungsweise führt.

     

    Vollziehen wir nun den letzten Schritt. Durch kosmische Einflüsse wie beispielsweise die Sonnenwinde (Ladungsträger wie Elektronen und Protonen) wird das Magnetfeld unserer Erde beeinflusst, was wir an den Schumannresonanzfrequenzen erkennen.

    Ähnliches geschieht mit den so genannten Erdresonanzfrequenzen, den Schumannwellen.

    Mein Fazit ist nun nachvollziehbar, oder? Die Sonne (u. a. kosmische Felder) verändert unsere Gehirnchemie dahingehend, dass sich unsere Weltsicht bzw. Bewusstseinslage verändert und erweitert. 

     

    Alle dieses geschieht gegenwärtig in zunehmendem Maße. Ich gehe davon aus, dass auch ein erheblicher Teil der neu aufgetretenen psychischen Auffälligkeiten daraus resultieren. Veränderte Schlafmuster, depressive und aggressive Stimmungslagen, hyperaktive “Kinder” usw. – all diese “neuen Zivilisationskrankheiten”, die scheinbar ohne Ursache in Erscheinung treten, stehen meiner Überzeugung nach im Zusammenhang mit den kosmischen Veränderungen.


    3Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universität München

    Vorstand: Prof. Dr. med. H.-J. Möller

    Veränderung der Stimmungslage und der Befindlichkeit durch niederfrequente repetitive transkranielle Magnetstimulation: Untersuchungen zur Hemisphärenlateralisation bei gesunden Probanden am präfrontalen Kortex

    Rittweger: Was würden Sie den Menschen in unserer jetzigen Zeit empfehlen, wie sie mit der Veränderung umgehen sollen?

     

    Broers: Meine Antwort hierzu habe ich soeben gegeben. Hinzufügen möchte ich letztlich nur noch eines, vergegenwärtigen wir uns unserer Unsterblichkeit, unserer Göttlichkeit. Erkennen wir, dass wir nicht unsere Körper sind, sondern wir bedienen uns dieser in voller Dankbarkeit. Das, was wir im tiefsten Inneren wirklich sind, liegt (noch) außerhalb unserer Vorstellungskraft. So erfühle ich meine Göttlichkeit in mir, in tiefer Demut…und Liebe…zum harmonischen Verlauf des unendlichen Kosmos…, dessen aktiver Teil ich bin.

    (c) Bleep Kongress

    Statistische Studie: Der Mond hat keinen Einfluss auf die Zahl der Geburten

    Halle-Wittenberg/ Deutschland – Eine aktuelle statistische Studie an der Martin-Luther-Universität (MLU) widerspricht dem weitverbreiteten Volksglauben, dass der Mond Einfluss auf Geburt und Schwangerschaft ausüben soll.

    Dr. Oliver Kuß vom Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Medizinischen Fakultät der MLU analysierte dabei mehr als vier Millionen Geburten (genau 4.071.669) zwischen 1966 und 2003 in Baden-Württemberg. Somit handelte es sich um die weltweit größte Untersuchung bezüglich der Anzahl durchlaufener Mondzyklen. “In diesen 37 Jahren liefen 470 Mondzyklen ab”, so der Statistiker. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift “Acta Obstetricia et Gynecologica Scandinavica”.

    Über den Einfluss des Mondes auf Geburt und Schwangerschaft gäbe es zahlreich verbreitete Vorurteile. So sollen etwa bei Mondwechsel besonders viele Kinder zur Welt kommen oder die Geburt unmittelbar bevorstehen, wenn bei zunehmendem Mond der Bauchumfang der Mutter mehr als 100 Zentimeter beträgt. Die aktuelle Studie widerlegt nun einen Einfluss des Mondes auf die Zahl der Geburten, da sich anhand der Daten kein Mondzyklus abzeichnete.”Die empirische Arbeit”, so die Pressemitteilung der MLU, “steht im Einklang mit weiteren Studien zu diesem Thema, die allerdings nie über solch einen langen Zeitraum Daten untersuchten. Bereits seit dem 19. Jahrhundert beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Einfluss des Mondes und seiner Phasen.”Stattdessen konnte Dr. Kuß jedoch einen Wochen- und auch einen Jahreszyklus feststellen: Statistisch wurden montags und dienstags die meisten und am Wochenende die wenigsten Kinder geboren. Eine mögliche Ursache hierfür sehen Mediziner in künstlich eingeleiteten Geburten, die in den Kliniken von den Wochenenden weg und auf Montage und Dienstage gelegt würden. Jahreszeitlich, so die Studie, kommen Ende September die meisten Kinder zur Welt, was für eine Zeugung in den Weihnachtsferien oder zumindest in der dunklen Jahreszeit spricht.

    Eine Sonneneruption ist ein Gebilde erhöhter Strahlung innerhalb der Chromosphäre der Sonne, die durch Magnetfeldenergie gespeist wird. Als Flare oder chromosphärische Eruption bezeichnet man einfache Plasma-Magnetfeldbögen. Kommt es zu einer Reorganisation der Bögen, die zu einer Ablösung von Plasmaschläuchen führt, beobachtet man einen erhöhten Masseausstoß. Bezeichnungen dafür sind Koronaler Massenauswurf (CME) oder auch Eruptive Protuberanz, die damit verbundenen Teilchenstürme Sonnensturm, Protonenschauer, Solarkosmischer Strahlungsausbruch (engl. Solar Cosmic Ray Event) oder SPE (engl. Solar Particle Event) bzw. SEP (engl. Solar Energetic Particles).

    Die Entstehung der Flares lässt sich auf elektromagnetische Vorgänge innerhalb der Sonne zurückführen. Die Sonne besteht aus einem Plasma aus negativen Elektronen und positiven Ionen, das durch Konvektionsströmungen in ständiger Bewegung gehalten wird. Die Elektronen besitzen aufgrund ihrer geringeren Masse eine höhere Geschwindigkeit als die Ionen. Es fließt ein elektrischer Strom, der ein Magnetfeld induziert. Teilweise wölben sich dabei Magnetfeldschläuche nach außen. Wenn sich die Schleifen beim Verdrehen berühren, schließen sich die Magentfeldlienen kurz und es kommt zu einer Rekonnexion. Das heißt, die magnetische Rekonnexion ist ein physikalisches Phänomen, bei dem sich die Struktur eines Magnetfeld abrupt ändert und große Energiemengen freigesetzt werden. Vermutlich ist es für die Sonneneruption verantwortlich. Aufgrund der entgegengesetzten Orientierung des Magnetfeldes wird die Schleife mit dem eingeschlossenen Material fortkatapultiert.
    Elektromagnetische Felder setzen sich aus elektrischen und magnetischen Feldern zusammen. Sie entstehen, wenn sich elektrische Ströme und Spannungen verändern. Dann bildet sich eine elektromagnetische Welle, die sich räumlich ausbreitet. Diese Welle transportiert Energie.

    Es gibt elektromagnetische Felder, die in der Natur entstehen. Dies sind beispielsweise das Tageslicht oder Blitze bei einem Unwetter. Andere werden von technischen Geräten und Anlagen produziert. Denn überall dort, wo Strom fließt, gibt es auch elektromagnetische Felder. Solche Felder werden etwa von Fernsehern, Haartrockern, CD-Playern oder elektrischen Rasierapparaten erzeugt.

    Zwischen dem Erdboden und der elektrisch gut leitfähigen Ionosphäre in ca. 70 km Höhe besteht eine Potenzialdifferenz (Spannungsdifferenz) von bis zu 300 Kilovolt (kV). Dadurch entsteht ein statisches elektrisches Feld, das je nach Jahreszeit und Wetter eine Feldstärke von ca. 130 bis 270 Volt pro Meter (V/m) aufweist. Bei Gewittern können noch weit höhere Feldstärken von bis zu 20.000 V/m auftreten, mit Spitzen bei der Blitzauslösung von bis zu 300.000 V/m.

    Das statistische Erdmagnetfeld weist je nach geologischem Untergrund und Breitengrad eine magnetische Flussdichte zwischen 30 und 60 Mikro-Tesla (µT) auf.

    Natürliche elektromagnetische Felder existieren in der Natur fast ausschließlich in Form von Wärmestrahlung, Licht und ionisierender Strahlung, also im Bereich sehr hoher Frequenzen im elektromagnetischen Spektrum. Die bedeutendste natürliche Quelle ist die Sonne.

    Aktuelle Werte vom 20.05.2012, 22:00

    Spaceweather.solarwind.speed 366.0
    Spaceweather.solarwind.protons 2.4
    Spaceweather.solar.sunspots 110
    Spaceweather.solar.flares 15.55
    Swpc.auroral.activity 3
    Swpc.hemi.power.n
    5.60 5.606hours.x-ray.flux ->
    Aktienindex 118516
    Spaceweather.k-index 4
    Spaceweather.mag-field 4.1
    Mondphase 0.8
    Luftdruck.hamburg 1006.8
    Luftdruck.erfurt 1003.4
    Luftdruck.muenchen 1001.2
    Temperatur.hamburg 17
    Temperatur.erfurt 19
    Temperatur.muenchen 19.5
    Ozonwerte.8std.mittelwert.max 142
    Whitenoise 5.80000000007175

    Ein Flare (englisch für Aufflackern oder Lichtschein) ist der Fachbegriff für Sonneneruption.
    Im Zentrum der Sonne wird durch Fusion Wasserstoff (H) zu Helium (He), wobei die Masse des He-Atoms etwas geringer ist als die Masse der vier benötigten H-Atome. Der Massenunterschied führt wegen E=mc2 zu der Verwandlung von Masse in Energie. Die Fusion von H zu He läuft über verschiedene Prozesse, unter anderem die sogenannte Proton-Proton-Kette.

    Das Proton (“das Erste”) ist ein langlebiges elektrisch positiv geladenes Hadron mit dem Formelzeichen p. Es gehört neben dem Neutron und dem Elektron zu den Bausteinen, aus denen die dem Menschen alltäglich vertraute Materie besteht.
    Das Proton besteht aus zwei Up-Quarks und einem Down-Quark. Diese drei Valenzquarks werden von einem “See” aus Gluonen und Quark-Antiquark-Paaren umgeben. Weniger als 20 % der Masse des Protons kommt von den Valenzquarks, der Rest von den Gluonen, die die starke Kraft übertragen.
    Wie wirken elektromagnetische Felder auf den menschlichen Körper?

    Elektromagnetische Felder wirken in Abhängigkeit von ihrer Frequenz unterschiedlich auf den menschlichen Körper ein. Niederfrequente magnetische Felder (z. B. von der Stromversorgung) durchdringen den Körper fast ungehindert. Niederfrequente elektrische Felder dagegen können kaum in den Körper eindringen. Die hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, wie sie beim Mobilfunk erzeugt werden, werden vom Körper teilweise reflektiert und teilweise absorbiert und dabei in Wärme umgesetzt. Bei noch höheren Frequenzen, wie z. B. bei der Infrarotstrahlung und beim Licht, werden die elektromagnetischen Wellen bereits von der Haut absorbiert. Dabei entsteht spürbare Wärme.

    Oberhalb einer Frequenz von 10 hoch 15 Hertz spricht man von “ionisierender Strahlung”. Dazu gehören z.B. Röntgenstrahlung, Beta-Strahlung und Gamma-Strahlung. Diese sind aufgrund ihrer hohen Quantenenergie in der Lage, Atome oder Moleküle in einen elektrisch geladenen Zustand zu versetzen – zu ionisieren – und damit in molekulare oder atomare Strukturen einzugreifen. Die elektromagnetischen Felder, die bei der Energieübertragung oder bei Funkanwendungen eingesetzt werden, fallen alle unter die “nichtionisierende Strahlung”.

    Die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder auf die Gesundheit sind seit Jahrzehnten Gegenstand umfangreicher Untersuchungen. Zum Schutz vor gesundheitsgefährdenden Auswirkungen haben anerkannte wissenschaftliche Gremien und Institute wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) Grenzwerte festgelegt. Unterhalb dieser Grenzwerte ist die Wirkung von elektromagnetischen Feldern, auch bei Daueraufenthalt, gesundheitlich unbedenklich.

    Karfreitag und Ostern
    Sonnenfinsternis
    A “new-cycle” sunspot belonging to Solar Cycle 24 is emerging near the sun’s northeastern limb. This is the third time in as many weeks that a new-cycle sunspot has interrupted the year’s remarkable run of blank suns. The accelerating pace of new-cycle sunspot production is an encouraging sign that, while solar activity remains very low, the sunspot cycle is unfolding more or less normally. We are not stuck in a permanent solar minimum.

    Sonnen-Ausbrüche erstmals über Tage beobachtet

    Sonneneruptionen sind nicht nur atemberaubende Spektakel, sondern auch eine Gefahr für Satelliten und Stromleitungen. Forscher haben das Entstehen der Ausbrüche jetzt erstmals über mehrere Tage beobachtet – und dabei gewaltige Energien gemessen.

    Sonneneruptionen werden nicht ohne Grund auch solare Flares genannt: Wie riesige Fackeln schießen Millionen Tonnen heißen Plasmas ins All. Wissenschaftler erforschen das Naturspektakel auch aus ganz praktischen Gründen: Die Ausbrüche, insbesondere wenn sie heftig ausfallen, können unter anderem Kommunikationssatelliten stören, Stromnetze lahmlegen und Astronauten gefährden. Eine möglichst präzise Vorhersage der gewaltigen Ereignisse kann dazu genutzt werden, Mensch und Material rechtzeitig zu schützen.Forscher des Max-Planck-Institutes für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau haben nun erstmals über mehrere Tage verfolgt, wie sich die Energie in der Sonnenatmosphäre aufbaut und in einer Eruption entlädt. Mit einer neuen Methode sei es gelungen, zeitliche und örtliche Schwankungen des Magnetfeldes als Ursache für die Eruptionen dingfest zu machen.
    Dabei habe sich die Annahme bestätigt, dass sich ein Ausbruch ankündigt, erklärt MPS-Forscher Thomas Wiegelmann. “In den Magnetfeldern baut sich die Energie über mehrere Tage hinweg auf und wird von starken elektrischen Strömen gespeichert.” Ein Teil dieser Energie werde dann bei der Eruption freigesetzt, schreiben Wiegelmann und seine Kollegin Julia Thalmann im Fachblatt “Astronomy & Astrophysics”.

    Die Wissenschaftler haben während ihrer Messungen gewaltige Eruptionen erfasst. Bei der heftigsten, die sich im Januar 2004 ereignete, sei innerhalb von 30 Minuten rund hunderttausendmal mehr Energie frei geworden, als in einem Jahr auf der gesamten Erde verbraucht werde. Bei Eruptionen im Jahr 2007 habe sich ein ähnlicher zeitlicher Verlauf gezeigt. Allerdings erreichten sie nur jeweils etwa ein Zehntel der Energie der großen Flare von 2004.

    Die MPS-Ergebnisse können laut Wiegelmann dazu beitragen, heftige Strahlungs- und Teilchenausbrüche auf der Sonne in Zukunft vorherzusagen. Die Forscher planen weitere Untersuchungen mit Hilfe der Daten, die das Weltraumteleskop SDO (Solar Dynamics Observatory) liefern soll. Der SDO-Start ins All ist für 2009 geplant.

    mbe/dpa © Spiegel Online

    LAVENDER SUN: Ignited by lightning, hundreds of wildfires are burning in California, smothering the northern half of the state with thick plumes of smoke. The unusually widespread haze is causing a rare atmospheric optics phenomenon–the lavender sun. Many Californians report seeing the sun, when viewed through the smoke, turn a bright shade of purple.

    For the first time in months, a significant sunspot is emerging on the sun. It is a fast-growing active region with two dark cores, each larger than Earth. The magnetic polarity of the sunspot identifies it as a member of new Sunspot Cycle 24. Because the year 2008 has brought so many blank suns, some observers have wondered if we are ever going to climb out of the ongoing deep solar minimum. Today’s new sunspot is an encouraging sign that the 11-year solar cycle is indeed progressing, albeit slowly.

    2012 droht ein Sonnen-Tsunami

    Ist das die Ruhe vor dem Sturm? Auf der Sonnenoberfläche zeigen sich zurzeit keine Flecken. Dabei sollten ihre Zahl und ihre Größe nun langsam zunehmen. Denn die Flecken folgen einem Rhythmus: Etwa alle elf Jahre erreichen sie ihr Maximum. Das nächste wird für 2012 erwartet.

    Doch auf der Sonne tut sich nichts. Vielmehr sei sie genauso ruhig wie vor zwei Jahren, hieß es im Juni bei der Internationalen Solar-Konferenz. Gerade das aber überrascht die Experten. Und es gibt Warnungen des US-Zentrums für Atmosphärenforschung sowie des amerikanischen Wetteramtes neue Nahrung, dass sich unter der Oberfläche etwas zusammenbraut: 2012 könnte sich einer der heftigsten Sonnenstürme der vergangenen Jahrzehnte ereignen.

    Ihm wird eine plötzliche Zunahme der Zahl der Flecken und ihrer Größe vorangehen. Sie werden durch Verwirbelungen des Sonnen-Magnetfeldes verursacht. Und die führen zu heftigen Ausbrüchen auf der solaren Oberfläche. Gewaltige Röntgen-Strahlungsschauer brächen dann 2012 über die Erde herein. In ihrem Schlepptau treffen Teilchenströme mit mehr als 2000 Kilometer pro Sekunde auf das Erdmagnetfeld, das dadurch zusammengestaucht wird. Polarlichter am Nachthimmel über dem Bodensee wie schon 2003 würden ein schaurig-schönes Bild dieses „Sonnen-Tsunamis“ zeichnen, während in 80 bis 800 Kilometer Höhe über der Erdoberfläche ein bis zwei Millionen Ampère starke elektrische Ströme angeregt werden. Sie lösen Magnetfeldschwankungen aus, die irdische Stromnetze lahmlegen können; wie am 13. März 1989, als es dadurch in der kanadischen Provinz Quebec zu einem neunstündigen Stromausfall kam und ein Schaden in Milliarden-Höhe entstand.

    Handy-Netze könnten ausfallen
    Das könnte sich 2012 wiederholen – mit gravierenderen Folgen für unsere hochtechnisierte Welt. So könnten ganze Handy-Netze ausfallen oder zumindest gestört sein. Ebenso wie Funk- und Radaranlagen oder die Signale von GPS-Satelliten, die sich 2012 um zehn bis 100 Meter irren könnten.

    Zudem heizt der Teilchensturm die Erdatmosphäre ein wenig auf, die sich dadurch ausdehnt. Satelliten im erdnahen Orbit werden so auf einmal durch die irdische Lufthülle ausgebremst und aus der Bahn geworfen. Im schlimmsten Fall könnten sie abstürzen. Davon abgesehen, dass die Teilchen des Sonnenwindes die Oberflächen der Satelliten statisch aufladen – was zu Spannungsüberschlägen führt.

    Doch auch am Erdboden könnten Computer- und Speicherchips Fehlermeldungen produzieren, warnt beispielsweise Jean-Luc Autran vom französischen Wissenschaftszentrum CNRS. Er hat in den französischen Alpen eine Test-Anlage aufgebaut und gemessen, wie oft moderne Chips Fehlermeldungen verursachten – weil sie von hochenergetischen Teilchen getroffen wurden. So könnte ein Zentralrechner in einem Netzwerk ausfallen. Die Gefahr dafür wächst mit der Intensität des Sturms – und mit der Höhe. Für Passagiere und Besatzungen von Transatlantikflügen könnte der Sturm eine um 50 Prozent höhere Strahlenbelastung bedeuten. Doch sie wären zumindest noch durch eine Restatmosphäre geschützt. Anders als die Astronauten in der Internationalen Raumstation ISS.

    © RP-Online

    Nachfolgend ein Bericht mit Brisanten Informationen der von Brüssel in Auftrag gegeben, und bei erscheinen, ebenso von Brüssel unterdrückt wurde. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, das Industrie und Politik uns vorsätzlich als Versuchskaninchen benutzen um Ihre Profit und Machtgier zu stillen, ohne Rücksicht auf Verluste. Dies ist aber nur die Spitze des Eisberges…

    EUROPÄISCHES PARLAMENT
    Generaldirektion Wissenschaft-Direktion A STOA –
    Bewertung Wissenschaftlicher und Technologischer Optionen
    Options Brief und Zusammenfassung
    PE Nr. 297.574 März 2001

    DIE PHYSIOLOGISCHEN UND UMWELTRELEVANTEN AUSWIRKUNGEN NICHT IONISIERENDER ELEKTROMAGNETISCHER STRAHLUNG

    · Von der länger andauernden Benutzung von Mobiltelefonen durch Kinder – besonders vor der Pubertät – wegen ihrer erhöhten Anfälligkeit für potenzielle gesundheitsschädliche Wirkungen wird dringend abgeraten.

    · Die Mobiltelefonindustrie unterlässt es für die länger andauernde Benutzung von Mobiltelefonen durch Kinder mit Werbetaktiken zu werben, die sich den Gruppenzwang zu Nutze machen oder andere Strategien benutzen, für die die Jugend empfänglich sind, wie zum Beispiel die (jetzt eingestellten) Darstellungen von DISNEY-Figuren auf den Telefonen.

    · Die Mobiltelefonindustrie klärt den Verbraucher darüber auf, dass die spezifische Absorptionsrate (SAR) – die in einigen Ländern in Kürze auf dem Hörer angegeben werden muss – sich nur auf das Ausmaß bezieht, in welchem die Mikrowellenemissionen der Antenne biologisches Gewebe erwärmen können, und überhaupt nichts über die nicht-thermischen Effekte aussagt, die die Emissionen eines Mobiltelefons auf den Benutzer ausüben können.

    · Die Wirksamkeit von Vorrichtungen wie z.B. Abschirmungen und Hörmuscheln wird auf der Grundlage biologischer Tests angegeben und nicht ausschließlich als die durch deren Anwendung erreichbare Reduzierung des (anhand eines “Phantom”-Kopfes ermittelten) SAR-Wertes. b) Der Verbraucher wird darüber aufgeklärt, dass derartige Geräte keinen Schutz vor dem niederfrequent getakteten Magnetfeld der Batterie des Telefons bieten.

    · Bei Schutzvorrichtungen für Personen, die den Anspruch erheben die Unempfindlichkeit des Benutzers gegen schädliche Einflüsse durch Strahlenbelastungen (einschließlich durch das Batteriemagnetfeld bedingter) zu erhöhen, wird a) die Wirksamkeit derartiger Vorrichtungen durch biologische Testverfahren festgestellt, b) eine derartige Vorrichtung nicht (wie in bestimmten veröffentlichten Verbraucheruntersuchungen vorgekommen) allein deswegen abgelehnt, weil ihre Benutzung die mithilfe eines “Phantom”Kopfes gemessene SAR nicht verringert, da sie nicht dafür konzipiert wurde. Demgemäß ist die SAR hier eine grundsätzlich ungeeignete Größe zur Beurteilung der Wirksamkeit.

    2. Politikoptionen für die Europäische Kommission

    · Bei zukünftigen von der EU geförderten Forschungsarbeiten werden folgende Empfehlungen einbezogen:

    a) Die untersuchten lebenden Systeme werden den Emissionen des realen Mobiltelefons statt denen einer “Nachbildung” ausgesetzt, da die Emissionen infolge bestimmter Taktfrequenzdifferenzen recht unterschiedliche biologische Auswirkungen haben.

    b) Bei der Beurteilung der Aussagefähigkeit der durch Tierversuche erhaltenen Ergebnisse für den Menschen wird den Unterschieden in den Belastungsbedingungen besondere Aufmerksamkeit gewidmet, ob zum Beispiel die Belastung größenresonant ist, ob sie im Nah- oder im Fernfeld der Antenne auftritt und ob der gesamte Körper belastet wird oder eher lokale Belastungen auftreten.

    c) Es werden systematische Untersuchungen des Einflusses unterschiedlicher Arten von Impulsabgaben (realer Telefone) auf das menschliche EEG und idealerweise das MEG durchgeführt, und ob eventuell beobachtete Änderungen in den Leistungsspektren mit Änderungen des Grades des deterministischen Chaos in Zusammenhang stehen.

    d) Es werden neue, nicht-invasive Technologien benutzt, z.B. die Biophotonenemission, um den Einfluss der Strahlung von Mobiltelefonen auf lebende Systeme zu untersuchen.

    e) Bei der Beurteilung der Effekte der Mobiltelefonstrahlung wird den Erfahrungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, die bei der Belastung durch andere Arten verwandter Hochfrequenzfelder gesammelt wurden, zum Beispiel durch die Radaranlagen in Skrunda und die von Militär und Polizei.

    f) Angesichts von Berichten über ernstlich geschädigtes Vieh auf Höfen in der Nähe von Basisstationen wird ein Veterinärüberwachungsdienst eingerichtet, der derartige Berichte sammelt und auswertet und unter den Landwirten das Bewusstsein für diese potenzielle Gefahr für ihre Viehbestände weckt.

    · Es wird der Versuch unternommen – vielleicht unter der Ägide nationaler Kontrollbehörden – das Bewusstsein für die elektromagnetische Natur lebender Organismen und ihre daraus folgende Hypersensibilität gegenüber kohärenten, extrem schwachen elektromagnetischen Signalen zu steigern.

    [Bis dies erreicht ist, wird die Notwendigkeit zur Ausweitung thermisch basierter Sicherheitsrichtlinien durch Einbeziehung der elektromagnetischen Bioverträglichkeit wahrscheinlich nicht akzeptiert.]

    3. Technologische Optionen auf operationeller Ebene

    Zwar ist die Frage noch weit von einer Lösung entfernt, wie genau gesundheitsschädliche Effekte durch nicht-thermische Einflüsse der pulsierenden Mikrowellenstrahlung, wie sie gegenwärtig in der GSM-Telekommunikation eingesetzt wird, sowie von anderen Technologien zugeordneten ELF-Feldern hervorgerufen werden können, der bei derartigen Einflüssen konsistente Indizienbeweis legt jedoch mindestens zwei Möglichkeiten nahe, wie die Bioverträglichkeit bei dieser Technologie nur durch Änderungen der Felder verbessert werden könnte:

    · Im Falle der Belastung durch GSM-Strahlung können die Intensitäten auf ein Niveau reduziert werden, unterhalb dem empirisch in belasteten Bevölkerungsgruppen keine schädlichen Auswirkungen gefunden wurden. Dabei muss bedacht werden, dass es Hinweise auf nicht-thermische Schwellwerte für biologische Effekte in der Größenordnung von einem μW/cm 2 gibt. Energiedichten von einigen Zehnteln dieses Werts sind in Entfernungen von 150-200 m von dem typischen, 15 m hohen Mast einer Basisstation und im Bereich der lokaleren Nebenkeulen in der unmittelbaren Nähe eines Mastes üblich – Berichte über schädliche Effekte gibt es für beide Positionsbereiche. Die Einbeziehung eines weiteren Sicherheitsfaktors von 10 besagt, dass an Stellen mit Langzeitbelastung die Energiedichte 10 nW/cm 2 nicht überschreiten sollte.

    [Das (angebliche) Nichtvorhandensein von Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern höherer Energiedichte, wie sie von Rundfunk- und Fernsehsendern abgestrahlt werden, bei dem Versuch der Rechtfertigung einer Beibehaltung des gegenwärtigen Emissionsniveaus von GSM-Basisstationen heranzuziehen ist aus mindestens zwei Gründen unhaltbar: (i) Die Art der Emissionen ist in Bezug auf Trägerfrequenzen, Übertragungsmodi (Impuls-/Analog) und Abstrahlcharakteristik recht verschieden, und (ii) gibt es im Gegensatz zu dem, was oft behauptet wird, Gesundheitsprobleme in Verbindung mit einigen derartigen Sendern!]

    · Es kann sichergestellt werden, dass im Bereich der menschlichen Gehirnwellenaktivität oder von KalziumeffluxFenstern keine Frequenzen im ELF-Band auftreten – weder in Form amplitudenmodulierter (einschließlich im Extremfall impulsförmig modulierter) HFFelder noch anderer elektrischer bzw. magnetischer Felder.

    [Im Falle der Belastung durch GSM-Strahlung wird dies in gewissem Umfang durch das Erscheinen der dritten Generation von Mobiltelefonen (UMTS) erreicht, bei denen der Vielfachzugriff per Codemultiplex (CDMA)
    statt per Zeitmultiplex (TDMA) erfolgt. Denn obgleich die Empfindlichkeit gegenüber dem Mikrowellenträger bleibt, erfolgt die Taktung beim CDMA-Verfahren unregelmäßig. Dementsprechend weist die CDMAStrahlung nicht die gleiche "schwingungsmäßige Ähnlichkeit" mit der menschlichen Gehirnwellenaktivität und elektrochemischen Prozessen auf wie TDMAbedingte Strahlung. Jedoch können hier als Folge der etwas höheren benutzten Trägerfrequenz, die näher an dem Bereich liegt, in dem Wasser Mikrowellen stark absorbiert, thermische Effekte eher zu einem Problem werden, insbesondere angesichts der etwas höheren Leistung, mit der diese Geräte arbeiten! Andererseits gibt die Einführung des TETRA-Systems Anlass zu Bedenken in Bezug auf ein höheres Maß sowohl thermischer als auch nicht-thermischer Belastung.]

    ZUSAMMENFASSUNG

    Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte “Elektrosmog” eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit.

    Diese nicht ionisierende elektromagnetische Verschmutzung technischen Ursprungs ist insofern besonders heimtückisch, als sie sich der Erkennbarkeit unserer Sinne entzieht – ein Umstand, der eine eher sorglose Herangehensweise in Bezug auf den eigenen Schutz fördert. Doch ist die Art der Verschmutzung eine solche, vor der man sich buchstäblich nirgends “verstecken” kann. Ferner konnten wir angesichts des relativ kurzen Zeitraums, in dem die Menschheit dieser Strahlungsart ausgesetzt ist, eine evolutionär bedingte Immunität weder gegen eventuelle direkte schädliche Auswirkungen auf den Körper noch gegen mögliche Interferenzerscheinungen mit natürlichen elektromagnetischen Prozessen erlangen.
    Unter diesen scheint zum Beispiel die Homöostase von der Schumann-Resonanz abzuhängen, einem schwachen elektromagnetischen Feld, das in dem Raum zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre resonant mit Frequenzen schwingt, die nahe bei denen des menschlichen Gehirnrhythmus liegen. Man fand heraus, dass eine Isolierung davon schädlich für die menschliche Gesundheit ist.

    Was technisch erzeugte elektromagnetische Felder von den meisten natürlichen unterscheidet, ist ihr wesentlich höherer Grad an Kohärenz. Das heißt, dass ihre Frequenzen besonders wohldefiniert sind und daher von lebenden Organismen, dem Menschen inbegriffen, leichter wahrgenommen werden können. Dies steigert ihre biologische Wirksamkeit deutlich und öffnet der Möglichkeit frequenzspezifischer, nicht-thermischer Einflüsse verschiedener Art die Tür, gegen die vorhandene Sicherheitsrichtlinien – wie die von der International Commission for Non-ionising Radiation Protection (ICNIRP, Internationale Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung) herausgegebenen – keinen Schutz bieten. Die Sicherheitsrichtlinien basieren ausschließlich auf der Betrachtung der Fähigkeit von Hochfrequenz- (HF-) und Mikrowellenstrahlung zur Erwärmung von Gewebe und von Magnetfeldern extrem niedriger Frequenzen (ELF) zur Induzierung im Körperinneren kreisender elektrischer Ströme. Von beiden Effekten ist bekannt, dass sie gesundheitsschädlich sind, wenn sie im Übermaß auftreten. Da die Schwere dieser Effekte mit der Stärke (Intensität) der fraglichen Felder zunimmt, wird nur diese durch die Richtlinien beschränkt. Die Frequenzen der Felder werden nur insofern berücksichtigt, als sie (durch “Größen”resonanzeffekte) die Fähigkeit von Organismen beeinflussen Energie des Strahlungsfeldes zu absorbieren und sich entsprechend zu erwärmen. Die Richtlinien schützen daher nicht gegen gesundheitsschädliche Auswirkungen, die primär und speziell durch Einflüsse hervorgerufen werden, welche die Frequenzen der Felder auf den menschlichen Körper haben können.

    Eine notwendige Voraussetzung für einen derartigen Einfluss ist das Vorhandensein eines biologischen Gegenstücks zu einem elektrisch abgestimmten Kreis im Organismus – z.B. einer endogenen oszillatorischen elektrischen Aktivität. In diesem Fall reagiert der Organismus – in gewisser Weise einem Radio ähnlich -, falls die Frequenz des externen Feldes (entweder der Trägerwelle oder der niederfrequenten Amplitudenmodulation bzw. Taktung) der seines abgestimmten Kreises entspricht oder in deren Nähe liegt. Dies kann entweder eine unerwünscht hohe Resonanzverstärkung der zugeordneten endogenen biologischen Aktivität oder eine schädigende Wechselwirkung mit derselben bewirken. Diese Einflüsse können als durch die Übertragung von Informationen (im generalisierten Sinne) vom Feld auf einen lebenden Organismus entstehend betrachtet werden, ist doch der Organismus durch diese Art der “schwingungsmäßigen Ähnlichkeit” in der Lage ein Merkmal eines externen Feldes zu erkennen – und seinerseits darauf zu reagieren bei dem es sich nicht um dessen Intensität handelt.

    Von gleicher Wichtigkeit ist, dass die externen elektromagnetischen Felder ausreichend kohärent sind, damit sie vom Körper gegen den Pegel der eigenen inkohärenten thermischen Emission bei physiologischen Temperaturen wahrgenommen werden können. Dies ist zwar normalerweise der Fall, doch ist zu beachten, dass, da die Kohärenz der Strahlung nicht perfekt ist, das Auftreten nicht-thermischer Effekte immer noch von einem bestimmten MinimalintensitätsSchwellwert abhängt, dessen Größe jedoch weit unterhalb des Wertes liegt, bei dem eine wahrnehmbare Erwärmung auftritt. Ein gutes Beispiel für solch einen “informatorischen”, frequenzspezifischen, nichtthermischen elektromagnetischen Einfluss auf den lebenden Organismus ist die Fähigkeit von Lichtblitzen bestimmter Häufigkeit, bei Personen, die an fotosensibler Epilepsie leiden, Anfälle auszulösen. Dies steht primär nicht mit der Helligkeit (Intensität) des Lichts im Zusammenhang, sondern mit der Blitzfrequenz. Liegt diese in der Nähe der Frequenz der mit epileptischen Anfällen einhergehenden elektrischen Gehirnaktivität, können diese Anfälle davon ausgelöst werden. Das bedeutet, dass es sich bei dem Phänomen primär um die frequenzspezifische Auswirkung einer Informationsübertragung vom Licht ins Gehirn handelt und dass das Gehirn in der Lage ist, das Licht anhand der Blitzwiederholfrequenz zu “erkennen”.

    Die vorhandenen intensitätsbasierten (auf den sichtbaren Teil des elektromagnetischen Spektrums bezogenen) Sicherheitsrichtlinien bieten nur dann Schutz gegen derartige nichtthermische Effekte, wenn die anzusetzenden Grenzwerte so niedrig liegen, dass das Licht nicht sichtbar ist!

    Einige oszillatorische endogene elektrische Aktivitäten des lebenden menschlichen Körpers sind uns recht vertraut, etwa die von Herz und Gehirn, welche durch Elektrokardiogramme bzw. Elektroenzephalogramme beobachtet werden können. Ebenfalls vertraut ist der zirkadiane Rhythmus. Andere sind weniger bekannt, wie z.B. die kohärenten elektrischen Exzitationen auf zellularer Ebene, deren Frequenzen typischerweise im Mikrowellenbereich des elektromagnetischen Spektrums liegen, und jene, die mit sehr wichtigen biochemischen Aktivitäten einhergehen, die beispielsweise am Transport von Kalziumionen durch Zellmembranen beteiligt sind.

    Diese Felder stellen so lange eine potenzielle Bedrohung für alle lebenden Organismen dar, bis der Bereich der Frequenz bzw. Information nicht sichtbarer elektromagnetischer Strahlung (Mikrowellen und andere sich nicht ausbreitende elektrische und magnetische Felder wie die oberirdischer Hochspannungsleitungen) eigenständig betrachtet wird.

    Da elektromagnetische Felder für Technologien unverzichtbar sind, von denen die Gesellschaft nur widerstrebend abrücken würde, sollten umfassendere Schutzmöglichkeiten entwickelt werden. Wie bereits erläutert sind wir gegenwärtig anfällig für gesundheitsschädigende Auswirkungen, die durch nicht-thermische Effekte hervorgerufen werden können, die sich wegen ihrer Frequenzbezogenheit der Regelung durch die vorhandenen intensitätbasierten Sicherheitsrichtlinien entziehen.

    Anders als bei der Intensität kann der Frequenzaspekt des Problems nicht angegangen werden ohne sich mit den Frequenzcharakteristika und dem informatorischen Inhalt des belastenden Feldes zu befassen (dessen Integrität in Kommunikationstechnologien wie z.B. der GSMTelefonie natürlich erhalten bleiben muss).

    Wir müssen daher Strategien in Erwägung ziehen, die nicht auf das Feld zielen, sondern auf die bestrahlte Person, und Wege zur Bereitstellung eines höheren Grades an Unempfindlichkeit aufzeigen. Solche Strategien werden momentan entwickelt und eine Reihe diesbezüglicher Schutzvorrichtungen sind bereits im Handel erhältlich, wenngleich deren Wirksamkeit nicht immer angemessen nachgewiesen wurde. (Hier zeigt sich eine offensichtliche Parallele zur pharmakologischen Strategie, vor bakteriellen Infektionen durch die Einnahme von Vitamin C beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems zu schützen statt eine Schutzmaske zu tragen und so die Intensität des bakteriellen Feldes zu reduzieren, dem die Person ausgesetzt ist.)

    Der anwendbare Bereich vorhandener Sicherheitsrichtlinien könnte dadurch ausgeweitet werden, dass die vertraute Betrachtungsweise der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) zwischen elektromagnetischer Strahlung und elektronischen Instrumenten auf den lebenden menschlichen Organismus als elektromagnetischem Instrument par excellence ausgeweitet wird.

    Ein ehrgeiziges Programm zur elektromagnetischen Bioverträglichkeit ist eine wichtige Aufgabe für das 21. Jahrhundert, eine, vor der wir uns nur auf eigene Gefahr drücken können.

    Gegenwärtig sind die Bedenken der Öffentlichkeit in Bezug auf mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen durch länger anhaltende oder kurzzeitige Belastung durch Elektrosmog viel größer. Diese Bedenken konzentrieren sich speziell auf oberirdische Hochspannungsleitungen und die GSMTelefonie.

    Nicht ganz zu Unrecht bleibt die Öffentlichkeit gegenüber Beruhigungsversuchen von Regierung und Industrie weiterhin skeptisch. Dies gilt insbesondere angesichts der sittenwidrigen Art und Weise, in der diese bei der Wahrnehmung persönlicher Interessen oft symbiotisch handeln, und dies häufig unter Vermittlung der Kontrollbehörden, deren Funktion es eigentlich sein sollte dafür zu sorgen, dass die Sicherheit der Öffentlichkeit durch die elektromagnetische Belastung nicht beeinträchtigt wird!

    Ausgehend von den neuesten Erfahrungen mit der offiziellen Doppelzüngigkeit im Zusammenhang mit BSE und Creutzfeldt-JakobKrankheit – mit den anfänglichen Versicherungen, es bestünde kein Risiko, und der später offenbar gewordenen Verschleierung – ist die Öffentlichkeit nun verständlicherweise gegenüber Sicherheitsbekundungen “offizieller” behördlicher wissenschaftlicher Quellen in Bezug auf elektromagnetische Belastung vorsichtig geworden.

    Diese Skepsis steigert sich noch, wenn der offiziell verkündeten Weisheit entgegenstehende Ansichten im schlimmsten Fall zum Schweigen gebracht und im besten Fall beflissen ignoriert werden.

    Die Skepsis der Öffentlichkeit wird durch Berichte über von der Mobilfunkindustrie finanziell unterstützte Forschungen und Versuchen der Mobilfunkindustrie weiter verstärkt diejenigen davon zu “überzeugen” ihre Resultate tatsächlich zu ändern und “marktfreundlicher” zu machen, deren Ergebnisse der Marktentwicklung schaden könnten.

    Momentan findet (unter der Ägide der Weltgesundheitsorganisation) der Versuch statt die Standards für die Belastung weltweit dadurch zu “harmonisieren“, dass Länder mit strengeren Grenzwerten – wie Russland und China überzeugt werden diese zugunsten der höheren, im Westen tolerierten Werte zu ändern.

    Es kann kein Zufall sein, dass in Russland, wo die frequenzspezifische Empfindlichkeit lebender Organismen gegenüber Mikrowellenstrahlung ultrageringer Intensität vor mehr als 30 Jahren erstmals entdeckt wurde, die Belastungsrichtlinien (auch wenn sie eher in der Theorie als in der Praxis angewandt werden) immer noch 100 mal strenger als die der ICNIRP sind!

    Es gibt eine bedauerliche Tendenz, marktfreundlicher Forschung eine größere Bedeutung, mehr Publicity und ein stärkeres Profil zuzumessen als der nicht marktfreundlichen Forschungstätigkeit, welche die Möglichkeit gesundheitsschädigender Einflüsse nahe legt. Ein Beispiel hierfür ist die kürzlich veröffentlichte US-amerikanische epidemiologische Untersuchung, in der die statistisch signifikante Feststellung eines erhöhten Risikos für das Auftreten einer seltenen Tumorart (Epithelneurom) in der Peripherie des Gehirns von Mobiltelefonbenutzern – exakt dort, wo die maximale Durchdringung mit der Strahlung des Mobiltelefons auftritt (auch die Ausdehnung korrelierte mit der Telefonnutzung) beschönigt wurde und der Aufmerksamkeit der Medien völlig entging, die sich stattdessen auf das Resultat konzentrierten, dass es keine Gesamtzunahme bezüglich des Auftretens von Gehirntumoren unter Mobiltelefonbenutzern gab.

    Der gängige wissenschaftliche Ansatz zur Beurteilung der Schäden durch die Belastung des Menschen durch elektromagnetische Felder orientiert sich an einer im Wesentlichen linearen Aufnahme, die wohl beim Umgang mit thermischen Effekten angemessen sein mag, für eine realitätsnahe Betrachtung der nichtthermischen, frequenzspezifischen Anfälligkeit lebender Organismen gegenüber eher kohärenten elektromagnetischen Feldern jedoch ungeeignet ist.

    Im Gegensatz zu thermischen Effekten hängt die nicht-thermische Beeinflussung vom Zustand des Organismus bei der Belastung ab.

    Dieser variiert natürlich nicht nur zwischen verschiedenen Individuen, sondern auch – in Abhängigkeit vom Allgemeinbefinden zum Zeitpunkt der Belastung bei demselben Individuum. Solche Einflüsse sind also ihrem Wesen nach von Natur aus nicht linear. Als solche erscheinen sie vom linearen Standpunkt oft bizarr.

    Darüber hinaus führen Schwierigkeiten die Experimente unabhängig zu reproduzieren dazu diese tendenziell abzulehnen. Der Versuch mit einer linearen Sichtweite an ein Problem heranzugehen, das von Natur aus nicht linear ist, verschlimmert alles nur: Überholtes Wissen ist schlimmer als Unwissenheit, weiß doch der Unwissende zumindest, was er nicht weiß!

    Im Fall des Mobiltelefonproblems war nicht nur aufseiten der offiziellen Stellen der Widerwille zu verzeichnen in diesen nicht linearen “sauren Apfel” zu beißen, sondern auch ein beklagenswerter Mangel an Aufmerksamkeit für die Schäden an Mensch und Tier, die durch die Belastung durch Mikrowellenfelder subthermischer Intensität verursacht werden und von denen man aufgrund der Erfahrungen mit Mikrowelleneinrichtungen (nicht zuletzt militärischen) ähnlich denen, die in der GSMTelefonie verwendet werden, seit langem weiß.

    Es ist nicht so sehr, dass in der Hast diese neue und hochwertige Technologie verfügbar zu machen die erforderlichen Sicherheitsuntersuchungen umgangen oder Kompromisse eingegangen wurden, sondern eher – was verwerflicher ist -, dass bereits verfügbare Hinweise darauf, dass die Technologie möglicherweise nicht gerade sicher ist, sowohl von der Industrie als auch von nationalen und internationalen Kontrollbehörden beflissen ignoriert wurden und werden.

    Ein gutes Beispiel hierzu bietet das Verhalten des britischen National Radiological Protection Board, der “nicht in der Lage” war der Independent Expert Group on Mobile Phones (IEGMP, unabhängige Expertengruppe für Mobiltelefone) als deren Sekretariat er fungierte – bestimmte hochwichtige veröffentliche Dokumente zur Verfügung zu stellen. Die Begründung lautete, man könne sie nicht “finden”, obwohl von mindestens zwei Einzelpersonen vollständige Quellenangaben zur Verfügung gestellt worden waren, die dies gegenüber der IEGMP bezeugten, und es kurioserweise keine Schwierigkeiten bereitete weniger wichtige Unterlagen aus derselben Ausgabe des Journals zu beschaffen!

    Die Besorgnis der Öffentlichkeit ist somit nicht unbegründet und die Ironie der gegenwärtigen Situation in Bezug auf Mobiltelefone und Basisstationen besteht darin, dass die aktuellen Sicherheitsrichtlinien elektronischen Instrumenten mehr Schutz bieten als dem Menschen!

    Es gibt einen Mangel an Konsens unter den Fachleuten über die Bedeutung und Glaubwürdigkeit von Untersuchungen biologischer Effekte GSM-typischer Strahlung und möglicher gesundheitsschädliche Reaktionen dafür empfänglicher Personen (trotz vieler übereinstimmender, anekdotisch positiver Berichte).

    Man darf wahrscheinlich mit Fug und Recht sagen, dass, träfe ein neues Medikament oder Lebensmittel auf denselben Mangel an Konsens und gleich starke Bedenken, es niemals zugelassen würde.

    Besondere Besorgnis in der Öffentlichkeit – und die meiste Entrüstung – erregt die unfreiwillige, rund um die Uhr stattfindende Belastung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch die Emissionen einer GSM-Basisstation, wenn diese unsensiblerweise in der Nähe von Häusern, Schulen oder Krankenhäusern aufgestellt wurde. Die Umgebung dieser Leute ist permanent und unausweichlich belastet. Dies ist ein völlig inakzeptabler Sachstand, der schwer wiegende ethische Fragen aufwirft und wohl den Nürnberger Code insofern verletzt, als dass es diese Menschen sind, an denen sich schließlich zeigen wird, ab welchem Grad die chronische Belastung durch solche Felder schädlich ist – Informationen, die gegenwärtig nicht verfügbar sind. Anders ausgedrückt: Im Endeffekt sind sie unfreiwillige Objekte eines Massenexperiments.

    Diese Untersuchung bietet eine Perspektive in Bezug auf die potenzielle Bedeutung, welche die Belastung durch die gegenwärtig in der GSMTelefonie verwendete impulsartige Mikrowellenstrahlung für die menschliche Gesundheit hat. Sie unterscheidet sich etwas von der, welche die gängige Lehrmeinung vertritt, bietet aber einen viel ganzheitlicheren Einblick in die wesentlichen Elemente des Problems.

    Von besonderer Wichtigkeit ist die Betonung (i) der Tatsache, dass elektromagnetische Felder lebenden Organismen nicht fremd sind, sondern bei der Kontrolle und Aufrechterhaltung ihrer ordnungsgemäßen Funktion eine wesentliche Rolle spielen, ein lebender Organismus also ein elektromagnetisches Instrument großer und ausgesuchter Empfindlichkeit ist, (ii) der Subjektivität der Anfälligkeit des Menschen, die sich zwangsläufig aus der von Natur aus nicht linearen Art des Problems ergibt, welche hier ab initio anerkannt wird, und (iii) des Vorhandenseins von ELF-Merkmalen sowohl in den von einer Mobiltelefonantenne abgestrahlten Mikrowellenimpulsen als auch in den (viel durchdringenderen) Magnetfeldern, die den elektrischen Stromstößen der Batterie im Hörer zuzuordnen sind, welche für die Erzeugung der Mikrowellenimpulse erforderlich sind.

    In der Tat wird hier nahe gelegt, dass es exakt auf das Vorhandensein dieser ELF-Merkmale zurückzuführen ist, dass die Emissionen eines GSM-Telefons und anderer, verwandter Kommunikationstechnologien wie z.B. TETRA die Gehirnfunktion beeinflussen können – vor allem dessen elektromagnetische Aktivität (Gehirnwellen), seine Elektrochemie (einschließlich der des Neuroendokriniums insbesondere in Bezug auf das Melatoninniveau) und die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke sowie in Bezug auf Änderungen der zellularen Kalziumionenkonzentrationen.

    Es ist möglich, dass es sich bei diesem letztgenannten Effekt nur um eine einzelne Facette eines allgemeineren, brisanteren Einflusses handelt, den ELF-Felder auf die Integrität wesentlicher Ion-ProteinVerknüpfungen haben können (wie von neueren russischen Arbeiten nahe gelegt).

    Ein derartiger Einfluss könnte durchaus Relevanz auch für die Betrachtung bionegativer Einflüsse der Belastung durch andere Arten elektromagnetischer Felder haben, zum Beispiel durch die niederfrequenter Magnetfelder, wie sie mit Hochspannungsleitungen und den Netzgeräten einhergehen, die durch sie versorgt werden.

    Schon seit wesentlich längerer Zeit ist dies ein kontroverses Thema. Die Untersuchung ist wie folgt strukturiert: Zuerst wird der Irrationalität der gegenwärtigen Situation Aufmerksamkeit gewidmet, die im Endeffekt zum Beispiel – durch die Vorschriften zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) elektronischen Vorrichtungen ein höheres Maß an an Schutz gegen GSM-Strahlung bietet als die vorhandenen Sicherheitsrichtinien, welche die Belastung des Menschen regeln und nur gegen gesundheitsschädigende Effekte schützen, die auf übermäßige Erwärmung zurückzuführen sind, und nicht gegen die, welche in einigen Menschen durch die nicht-thermische, frequenzspezifische Wechselwirkung der Strahlung mit endogenen elektromagnetischen Aktivitäten hervorgerufen werden können, die für die Homöostase wesentlich sind.

    Um dies umfassender zu würdigen erklärt die Untersuchung, warum GSM-Signale bioaktiv sind und gibt zahlreiche Beispiele für frequenzspezifische, nicht-thermische biologische Einflüsse an, welche die Art der gegenwärtig in der GSM-Telefonie benutzen Strahlung auf lebende Organismen, den Menschen inbegriffen, ausüben kann.

    Die manchmal bei unabhängigen Versuchen aufgetretenen Schwierigkeiten diese Effekte zu reproduzieren – welche häufig dazu benutzt werden positive Ergebnisse zu diskreditieren und sie als Artefakte der jeweils verwendeten experimentellen Protokolle zurückzuweisen werden aufgeführt und mögliche Gründe für abweichende Ergebnisse identifiziert.

    Die Relevanz von Ergebnissen für den Menschen, die mithilfe von Tieren wie z.B. Ratten gewonnen wurden – die Belastungsbedingungen ausgesetzt gewesen sein können, die sich von denen, wie sie bei der Benutzung von Mobiltelefonen auftreten, erheblich unterscheiden – wird diskutiert und, im Fall der menschlichen Untersuchungen, die Wichtigkeit betont die Objekte den Emissionen eines realen Mobiltelefons auszusetzen statt, wie es häufig vorkommt, denen einer “Nachbildung”.

    Die Aufmerksamkeit wird dann auf die Realität gesundheitsschädigender Auswirkungen der Belastung von Mensch und Tier durch GSM- und ähnliche Strahlung gelenkt, einschließlich solcher, die von militärischen Strahlungsquellen stammt.

    Obgleich das Auftreten nicht-thermischer Einflüsse natürlich nicht per se notwendigerweise schädliche Folgen für die menschliche Gesundheit nach sich zieht, geben die zunehmenden Anzeichen einer Übereinstimmung zwischen einigen der veröffentlichten nichtthermischen Effekte der GSM-Strahlung und der Art bestimmter berichteter gesundheitsschädigender Auswirkungen Anlass zur Sorge besonders die neueren Berichte über ein verstärktes Auftreten einer seltenen Art von Gehirntumor (unbeschadet der relativ kurzen Belastungsdauer im Vergleich zu üblichen Ruheperioden), das zur Genotoxizität der Strahlung konsistent ist.

    Die Gründe, warum bei Kindern von einem potenziell höheren Risiko auszugehen ist, werden identifiziert und der wohl wichtigste Punkt – dass nämlich nicht jeder zwangsläufig geschädigt wird – ist aufgeführt, desgleichen die Auswirkungen, die dieses auf die Gültigkeit der bekannten Behauptung hat, es gebe unter der Voraussetzung keine festgestellten gesundheitsschädigenden Auswirkungen der Belastung durch GSM-Strahlung, dass ihre Intensität die von den vorhandenen Sicherheitsrichtlinien gesetzten Grenzwerte einhält, welche, wie argumentiert wird, das benachteiligendste Merkmal von allen vernachlässigt – die Tatsache, das das belastete Objekt lebt.

    Quelle:
    Herausgeber University of Warwick,
    Department of Physics,
    Coventry, UK und
    Internationales Institut für Biophysik,
    Neuss-Holzheim,
    Deutschland
    von Dr. G. Hyland

    Die in diesem STOA-Bericht geäußerten Meinungen geben nicht zwangsläufig die offizielle Meinung des Europäischen Parlaments wieder.

    Weitere Informationen erhalten sie von:
    Graham CHAMBERS,
    Bereich STOA Direktion A Abteilung Industrie,
    Forschung, Energie, Umwelt und STOA
    Europäisches Parlament
    L-2929 LUXEMBOURG
    Fax: (352) 4300 27718
    oder:
    Rue Wiertz 60
    B-1047 BRUSSELS
    Fax: (32) 2 284 4980

    Vertiefende Links:

    http://www.united-mutations.org
    http://www.united-mutations.info
    http://www.united-mutations.info/UM-Forum/

    Selbstmord im Magnetsturm?

    Andreas von Rétyi

    Neue Forschungsergebnisse bestätigen einen schon länger gehegten Verdacht: Das Magnetfeld der Erde beeinflusst menschliche Gesundheit und Psyche. Der russische Wissenschaftler Oleg Shumilov leitet aus Langzeitbeobachtungen sogar einen Zusammenhang zwischen Feldaktivität und der Suizidrate ab. Können Magnetstürme tödliche Folgen haben?

    Das Erdmagnetfeld schützt uns vor kosmischer Strahlung und ist somit ein lebenswichtiger Bestandteil des irdischen Daseins. Doch können mit diesem planetaren Schutzgürtel auch direkte Gefahren verbunden sein? Der russische Forscher Oleg Shumilov vom Institut zur Erkundung ökologischer Probleme der nördlichen Industriegesellschaften in Murmansk hat die Veränderungen des Erdmagnetfeldes über eine Spanne von mehreren Jahrzehnten analysiert. Für jedes Jahr zwischen 1948 und 1997 fand er saisonale Gipfelwerte für die Monate März bis Mai sowie für Juli und schließlich Oktober. Shumilovs Studie erschöpft sich jedoch nicht in diesem an sich schon interessanten Ablauf. Der russische Geologe beschäftigte sich nämlich intensiv mit einem zweiten, offenbar völlig unabhängigen Datensatz – der Zahl an Suiziden in der nordrussischen Stadt Kirovsk. Erstaunlich dann der Vergleich beider Kurven: Tatsächlich stimmen sie überein. Gibt es also einen kausalen Zusammenhang zwischen geomagnetischen Aktivitäten und Selbstmorden? Wann aber wird es besonders gefährlich?

    Shumilovs aktuelle Forschungen fügen sich nahtlos in eine Reihe früherer aussagekräftiger Arbeiten ein, die bereits vor vielen Jahren ähnliche Ergebnisse lieferten. Wenn es um Schwingungen des Erdmagnetfeldes und ihren Einfluss auf den Menschen geht, dann darf in diesem Wechselspiel ein dritter wesentlicher Partner nicht vergessen werden: unsere Sonne. Gewaltige Detonationen auf ihrer Oberfläche gehen mit der Energie von Milliarden Atombomben einher. Solche Flare-Ausbrüche schütten geladene Teilchen mit sehr hohen Geschwindigkeiten aus. Vor allem Eruptionen auf der westlichen Hälfte der uns zugewandten Sonnenhemisphäre können auf Bahnen ins All verlaufen, die das Material in Richtung Erde lenken. Das Sonnenplasma prallt auf die Hochatmosphäre, gerät in Wechselwirkung mit den irdischen Feldlinien und wird von ihnen eingefangen. Luftmoleküle werden zum Leuchten angeregt, das Ergebnis sind Polarlichter, die oftmals das geomagnetische Feld sichtbar werden lassen, wenn die Atmosphäre geisterhaft aufleuchtet. Die Feldlinien beginnen beim Sonnensturm zu schwingen, ein Vorgang, der sich bis zum Erdboden fortsetzt und die Intensitätsschwankungen des Magnetfelds bewirkt. Nicht nur, dass durch derartige Veränderungen elektrische Systeme versagen können – so fiel beim großen Sonnensturm vom März 1989 an der Börse von Toronto der Strom total aus und motorische Garagentore öffneten und schlossen sich unkontrolliert. Auch Mensch und Tier können von den Magnetstürmen beeinflusst werden. Hier sind sich einige Wissenschaftler schon seit Jahren sicher. So zeigten sich bei Zugvögeln in Zeiten hoher Sonnenaktivität und irdischer Feldstörungen immer wieder auch Orientierungsstörungen. Zahlreiche Studien stellen die verschiedensten Einflüsse solarer Stürme auf das irdische Leben fest. Einer der ersten Forscher, die auf solche Zusammenhänge hinwiesen, war Shumilovs Landsmann Alexander L. Tshishevski (1897–1964). Seinen Untersuchungen zufolge häufen sich bei Sonnenstürmen auch Herzinfarkte, Schlaganfälle und – Selbstmorde.

    Forschungen dieser Art wurden vielfach in Frage gestellt. Statistiken seien interpretierbar, zudem seien niemals organische Schädigungen bei Menschen bekannt geworden, die beruflich mit sehr starken Magnetfeldern konfrontiert waren, wie beispielsweise Physiker, denen starke Labormagnete schon »die Hausschlüssel aus der Hosentasche gezogen« haben. Doch worum es wirklich geht, sind Magnetfeldschwankungen im Bereich physiologischer Magnetfeldstärken. Dass in unserem Körper fortwährend Myriaden geladener Teilchen unterwegs sind und daher auch schwache Ströme fließen, steht fest. Ebenso, dass ohne Strom und Magnetfelder weder in den Zellen, noch im Herzen, noch in den Nervenbahnen etwas »läuft«. Insofern liegt ein Einfluss äußerer Magnetfeldschwingungen nahe.

    In der Humanmedizin wird die heilende Wirkung kontrollierter pulsierender Wechselfelder, vor allem jener mit sinusförmigem Schwingungsmuster, allmählich erkannt und zunehmend therapeutisch eingesetzt. Keineswegs abwegig also ist, dass unkontrollierte Magnetfeldschwingungen, wie sie durch solare Eruptionen ausgelöst werden, den Körper negativ beeinflussen können – was sich dann auch auf die Psyche auswirken kann. Mehrere neue Studien bestätigen Jahrzehnte ältere Analysen. Shumilovs Arbeit wird von anderen aktuellen Untersuchungen ergänzt. 2006 erschien im Fachjournal Surveys in Geophysics ein Überblick über Forschungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen im geomagnetischen Feld. Resümierend stellt die Studie fest, dass ein Zusammenhang möglich und der Effekt in höheren geographischen Breiten mit ihren konzentrierten irdischen Feldlinien erwartungsgemäß ausgeprägter ist. Dass nicht jeder Mensch gleichermaßen auf diese Einflüsse reagiert, entspricht der Erfahrung, wie sie auch in anderem Kontext immer wieder gemacht werden muss. Nicht zuletzt auch beim Phänomen der Wetterfühligkeit. Michael Rycroft, Präsident der Europäischen Gesellschaft für Geowissenschaften, erklärt, dass rund zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung von geomagnetisch bedingten Gesundheitsproblemen betroffen sind. Eine andere, im Fachblatt Biomagnetics veröffentlichte australische Studie von 2006 bestätigt ihrerseits den Zusammenhang zwischen geomagnetischen Aktivitäten und der Selbstmordrate.

    Nicht anders auf der irdischen Südhalbkugel. Eine Analyse südafrikanischer Daten über einen Zeitraum von insgesamt 13 Jahren bestätigt das Bild. In diesem Falle haben sich Psychiater des Phänomens angenommen und die Selbstmordrate in Korrelation mit Feldschwankungen gesetzt. Schon 1994 berichtet eine Studie im British Journal of Psychatry von einem bei Sonnenstürmen immerhin 36,2-prozentigen Anstieg der Zahl männlicher Patienten, die wegen Depressionen in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Der deutliche Patientenzuwachs war jeweils in der zweiten Woche nach einem geomagnetischen Sturm zu verzeichnen. Es gibt also durchaus genügend Hinweise auf einen tatsächlichen Zusammenhang und somit auch gute Gründe, die betreffenden Prozesse ernsthaft und im Detail zu erforschen. Darauf habe ich in meinem Buch Gefahr aus dem All bereits 1992 deutlich hingewiesen. Und die Zeichen mehren sich weiter.

    Auch Michael Rycroft betont: »Die verblüffende Korrelation zwischen Erdmagnetismus und Suizid rechtfertigt eine umfangreichere Erforschung des betreffenden Mechanismus.« Die Psychiaterin Kelly Posner von der amerikanischen Columbia-Universität vermutet als plausibelste Ursache eine Desynchronisierung der tagesperiodischen biologischen Rhythmen sowie der Melatonin-Produktion. Magnetische Störungen könnten die innere Uhr des menschlichen Körpers aus dem Takt bringen und so den gesamten Organismus empfindlich beeinträchtigen.

    Oleg Shumilov legte seinerseits noch weitere erstaunliche Fakten vor. So präsentierte er die medizinischen Daten von rund 6.000 schwangeren Frauen, deren Föten regelmäßig kardiologisch untersucht worden waren. Die zwischen 1995 und 2003 liegenden Fälle dokumentieren jeweils ein paralleles Einhergehen von Herzrhythmusstörungen des Ungeborenen mit Zeiten hoher geomagnetischer Aktivität. Shumilov zufolge wurde der Einfluss des Erdmagnetismus auf den menschlichen Körper bisher unterschätzt, selbst wenn auch seiner Ansicht nach nicht jeder gleichermaßen auf die Schwankungen reagiert. Hier wird es in Zukunft noch einiges zu ergründen geben. Allmählich scheint sich ein so faszinierendes wie wichtiges neues Forschungsgebiet zu entwickeln!

    © Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

    Der Zyklus der Sonne steuert das Klima

    Die Veränderung der Sonne bewirkt die Klimaveränderung

    Für alle die immer noch an die vom Menschen gemachte Klimaerwärmung glauben, hier der
    Beweis, dass die Sonnen mal mehr und mal weniger Energie abstrahlt und deshalb sich das Klima laufend verändert. Die Sonne ist der Hauptmotor unseres Klimas, es liefert die Energie dafür.

    Die Sonne erwärmt die Meere und verdampft das Meerwasser, mit dem sich die Wolken bilden. Die Sonne erwärmt die Luft mit dem sich die Winde bilden. Das Klima wird zu 99% durch die Sonne beeinflusst und gesteuert. Wenn sie weniger Energie abstrahlt, wird es kühler, wenn mehr zu uns kommt, dann wird es wärmer. Ein ganz normaler Vorgang. Kleinste Veränderungen der Sonnenabstrahlung haben grossen Einfluss auf unseren Planeten.

    Wenn es die Sonne nicht gebe, dann wäre die Erde sowieso ein völlig kalter Planet, auf dem kein Leben existieren könnte.

    Im Durchschnitt durchläuft die Sonne einen Zyklus alle 11.1 Jahre, mal sind sie nur 9, mal 14 Jahre. Dazu gibt es noch längere Zyklen, die sich über Hunderte und Tausende Jahre bewegen, die sich dann überlappen und verstärken.

    Dann durchläuft die Erde auch Zyklen und hat nicht immer den gleichen Abstand zur Sonne. Mal ist sie näher, mal weiter weg von der Sonne. Dies beienflusst auch die Enerigemenge welche auf die Erde fällt. Diese ganzen natürlichen Zyklen der Sonne und der Erde sind wechselseitig wirksam, können eine Verstärkung oder eine Abschwächung des Energieempfangs bewirken.

    Deshalb pendelt unser Klima über die Jahrtausende gesehen zwischen Eiszeiten und tropischen Zeiten hin und her. Wir liegen zufällig jetzt irgendwo dazwischen.

    Klimawandel der letzten 2000 Jahre:
    600 bis 200 B.C. Kaltperiode
    200 B.C. bis 600 A.D. römische Warmperiode
    600 bis 900 Kaltperiode des frühen Mittelalter
    900 bis 1300 Warmperiode des späten Mittelalter
    1300 bis 1850 Kaltperiode, kleine Eiszeit
    1850 bis heute Warmperiode

    Ist hier ein Muster erkennbar? Ja, ca. alle 400 Jahre ändert sich das Klima.

    Klimaveränderung ist völlig normal

    Das Klima ändert sich laufend und steht nicht still, so wie es diese Klimahysteriker fälschlicherweise annehmen. Sie gehen davon aus, das Klima muss so bleiben wie es ist, wie festbetoniert, das jetzige Klima ist das “richtige”, jede Änderung ist tödlich und wir müssen alles tun, damit es sich nicht verändert. Diese Annahme ist nicht nur unmöglich herzustellen und völlig gegen die Natur, sondern Schwachsinn und zeigt, die haben keine Ahnung wie das Sonnensystem funktioniert.

    Alles ändert sich, auch das Klima. Das ist ein völlig natürlicher Vorgang, an dem wir nichts ändern können. Wir können CO2 einsparen, soviel wir wollen, damit ändert sich an den natürlichen Zyklen und an der Sonneinstrahlung überhaupt nichts. Die Wissenschaftler und die Politiker wissen das, wollen uns aber mit der CO2-Klimalüge einen Bären aufbinden, weil sie ganz was anderes von uns wollen.

    Wie bei allem in der Welt geht es ums Geschäft, um Geld und um Macht. Sie wollen uns das Geld aus der Tasche ziehen, mehr Steuern verlangen, uns zu einem „besseren Lebenswandel“ erziehen, was aber tatsächlich eine weitere Lebenseinschränkung und mehr Kontrolle bedeutet.

    Umweltschützer sind die grössten Kernkraftbeführworter

    Das mag paradox klingen, aber in ihrer völlig abgedrehnten Wahnvorstellung ist das die Lösung. Sie wollen mehr Atomkraftwerke bauen, mit dem Argument, sie produzieren kein CO2. Ja die ganzen Grünen und Umweltschützer haben sich mit ihrer CO2-Hysterie so weit pervertiert, dass sie die Atomkraft als einzige Rettung unseres Planeten sehen.

    So ist James Lovelock, der Gründer der Umweltbewegung und Gaia-Theorie, für den massiven Einsatz der Kernkraft. Er meint, nur sie alleine stellt ausreichend kohlendioxidfreien Strom zur Verfügung, um die Zivilisation vor einem Zusammenbruch zu bewahren. Die erneuerbaren Energien sind seiner Ansicht nach dazu nicht imstande.

    Und Al Gore wird von der Atomenergielobby am meisten unterstüzt!

    Von wem wurde Gore bei seinem letzten Besuch in Deutschland im Oktober eingeladen? Von dem Energiekonzern EnBW, und diese Tatsache musste geheim bleiben. Die Journalisten durften nicht darüber berichten. Der “Vortrag von Al Gore ist ‘unter drei’ und darf nicht zitiert werden“, hiess es im Akkreditierungsformular, das von jedem Medienvertreter zu unterschreiben war. Im journalistischen Sprachgebrauch heisst “unter drei”, dass weder Inhalt noch Quelle – also der Urheber einer Information – genannt werden darf. Was hat er zu verstecken? Das er für die Atomindustrie arbeitet?

    Die Grünen und Umweltschützer entlarven sich als das was sie sind, die grössten Verräter und Heuchler die es gibt. Nicht nur haben sie ihr eigenes pazifistisches Parteiprogramm verraten, in dem sie mit der Rot/Grünen Koalition als Erste deutsche Bundeswehrsoldaten in einen Krieg geschickt haben, sie verraten auch ihre ganze Basis, die hauptsächlich aus Kernkraftgegenern besteht, in dem sie tatsächlich für die Atomkraft sind, weil es kein CO2 produziert.

    Hinter der ganzen CO2-Debatte versteckt sich in Wirklichkeit die Atomenergie.

    Die CO2-Reduktion ist ein Geschäft

    Wer sind denn die grössten Produzenten von diesem „teuflischen Gift“ CO2? Es ist die Industrie. Meint ihr die Auflagen und die CO2-Steuer, die bald kommt, juckt die? Was werden die machen? Sie wälzen das auf die Konsumenten ab und sie kaufen sich frei mit dem CO2-Handel, er wurde ja extra dafür geschaffen. Die Industrien und Länder, welche weniger CO2 produzieren, verkaufen diese „Gutschrift“ an die welche zu viel produzieren. Wird damit etwas erreicht? Das ist doch Beschiss. Sie können weiter ihren „Dreck“ in die Luft pusten und erhalten einem Freibrief mit einem Stück Papier und mit dem Handel macht man noch ein gutes Geschäft.

    Oder die Konzerne werden ihre Fabriken die CO2 produzieren einfach nach China, Indien oder einem anderen Land auslagern, wo die Umweltauflagen gering sind oder überhaupt nicht existieren, um so die CO2-Steuer zu umgehen. Damit geht wohl bei uns weniger CO2 in die Luft, dafür aber wo anders um so mehr. Per saldo ist dann gar nichts erreicht, im Gegenteil. Der ganze Transport der Güter um den halben Globus verbraucht noch mehr Öl. Und die Konzerne werden für die Auslagerung und der damit verbundenen Reduzierung des CO2 noch vom Staat belohnt, mit unserem Steuergeld. Das ist ein gutes Geschäft für sie und die Vernichtung der Arbeitsplätze kommt noch dazu.

    Diese Konsequenzen sind eine Verschlimmbesserung und die Masse sind die Dummen die sich an die Regeln halten und die CO2-Strafsteuer als einzige bezahlen müssen.

    Die CO2-Steuer wird dem Klima nicht helfen, sondern ist nur eine weitere Einahmequelle für den Staat.

    Al Gore ist nicht ein Gutmensch der sich selbstlos Sorgen um das Klima macht, sondern er hat handfest geschäftliche Interessen die ihn zur Panikmache antreibt. Er steckt hinter dem CO2-Handel und wird von der Energiewirtschaft, hauptsächlich der Atomindustrie, gesponsort. Je mehr Hystrie er über das CO2 verbreiten kann, je mehr Geld verdienen er und seine Hintermänner.

    Die Wetterforscher tappen im Dunkeln

    Es gibt wohl keine Wissenschaft, die so ungenau und ein völliges Ratespiel ist, wie die Meteorologie und die Klimaforschung. Die Funktion der Atmosphäre ist so komplex, die Wetterfrösche können uns ja gerade mal sagen, wie das Wetter in den nächsten drei Tagen wird, mehr nicht, und dann liegen sie die hälfte der Zeit daneben. Können die Meterorologen vorhersagen, wie der Sommer im nächsten Jahr wird? Nein, können sie nicht, sie haben keine Ahnung. Sie wissen weder wie das Wetter in einem Monat, einem Jahr oder in zehn Jahren sein wird.

    Wenn man nicht mal eine kurzfristige Vorhersage über das Wetter, also dem Klima, machen kann, wo nimmt man dann die Sicherheit her, oder besser gesagt die Frechheit, das langfristige Klima vorhersagen zu können? Wieso kann man dann behaupten, das CO2 vom Menschen ändert das Klima und es wird wärmer, wenn man gar nicht versteht, wie die Atmosphäre überhaupt funktioniert? Die haben doch keinen blassen Schimmer von was sie reden, die würfeln doch nur und stecken den Finger in den Wind. Da ist ja die Astrologie genauer und kann die Zukunft besser voraussagen.

    Aber basierend auf dieser völlig ungenauen Wissenschaft und totalen Blindflug, muss sich die ganze Menscheit ändern, müssen wir alle Panik haben wenn wir nicht sofort das CO2 reduzieren. Ausgerechnet wegen diesen, auf schwachen Füssen stehende Argumenten, sollen wir unsere ganze Gesellschaft umbauen? Die Beweise für eine durch Menschen verursachte Klimaerwärmung sind genau so stichaltig, wie die Beweise, dass es einen Weihnachtsmann gibt.

    Offensichtlich kann man den Menschen alles erzählen, je grösser die Lüge um so mehr wird sie geglaubt und die ganze Gesellschaft ist überzeugt und macht mit… wie mit dem Weihnachtsmärchen das jetzt abläuft, die schöne Atmosphäre, die Beleuchtung, der Schmuck, die Geschenke… ist alles sehr schön… wir würden ja so gerne daran glauben, nur es ist nicht echt, hat mit der Realität nichts zu tun, spielt sich in unseren Köpfen ab und ist tatsächlich nur ein grosses Geschäft.

    Der Natur ist es egal

    Der Natur ist es sowieso egal wie das Klima ist, die kommt mit allen Klimazuständen und Veränderungen zurecht und hat alles in den Millionen Jahren durchgemacht und überlebt. Zur Zeit der Dinosaurier gab es zum Beispiel gar kein Eis auf den Polkappen und die ganze Erde war tropisch warm. Danach ging das Klima in die andere Richtung und es wurde kalt und die Erde fror zu.

    Wer hat denn vor der Industrialisierung das Klima immer wieder verändert? Haben das die Steinzeitmenschen verursacht, wie Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer, die ja Dinosaurier als Haustiere hatten, mit ihren Steinzeitautos? Nein, es war die Natur. Aber jetzt redet man uns ein, es ist nicht die Natur, es ist der Mensch mit seinem bösen CO2, welcher das Klima erwärmt.

    Warum erwärmen sich denn die anderen Planeten und Monde in unserem Sonnensystem auch? Weil unser CO2 bis zu anderen Planeten reicht oder weil die Ausserirdischen mit Autos dort rumfahren und auch CO2 produzieren? Nein, weil die Sonne die zentrale treibende Kraft hinter diesem Phänomen ist.

    Wie die NASA berichtet, ist der Planet Mars auch von einer Klimaerwärmung betroffen. Laut den NASA Wissenschaftlern, hat sich der Planet um 0.5C Grad seit 1970 erwärmt, die gleiche Erwärmungsrate wie die Erde seit dieser Zeit erlebt. Da es kein Leben auf dem Mars gibt, welche die Erwärmung verursacht, muss es ein natürliches Phänomen sein, sagt die NASA.

    Die Behauptung, der Mensch wäre schuld, stimmt einfach nicht, es ist die Sonne!

    Wenn man es genau nimmt, ist es sogar besser, wenn das Klima wärmer wird, statt kälter. Frage, wo wollt ihr lieber leben, in einer Eiszeit, wo der halbe Planet mit einem Eispanzer überzogen ist oder in einer Warmzeit, wo es sich angenehmer leben lässt?

    Ohne CO2 gebe es kein Leben

    Zu behaupten das CO2 vom Menschen, was nur 0.001% der Atmosphäre ausmacht, wäre der super Klimakiller ist völliger Nonsens und eine gigantische Lüge. CO2 ist kein Gift, so wie die Klimalügner es uns einreden wollen, es ist ein völlig natürliches Gas, welches die Pflanzen und die Algen benötigen, um zu leben.

    Ja es ist sogar so, wenn wir den Klimahysterikern folgen und das gesamte CO2 aus der Atmosphäre entfernen würden, was sie ja scheinbar wollen, dann würden alle Pflanzen eingehen. Wir hätten nichts mehr zu essen und die Menschheit würde aussterben. Es gebe auch keine Algen mehr, damit keinen Krill, dann keine Fische und Wale und überhaupt keine Tiere mehr in den Meeren und auf dem Land. Unser Planet wäre leblos.

    Alles Leben auf diesen Planeten hängt von der Sonne, vom CO2 und von der Fotosynthese der Pflanzen ab, was dann kombiniert den Sauerstoff produziert. Ohne CO2 hätten wir nichts zu essen und hätten keinen Sauerstoff zum Atmen, wir wären tot.

    Das zeigt die völlige Idiotie und Perversität dieser Klimalüge. Die Umweltschützer würden am liebsten die Menscheit ausrotten, weil der Mensch in ihren Augen schlecht für die Erde ist.

    Die wirklichen Killer des Planeten sind die welche das CO2 verteufeln, die welche uns eine Schuld einreden wollen. Tatsächlich wollen sie unser Geld mit mehr Steuern wegnehmen, dann wollen sie Atomenergie, und mit ihrer totalen Verbannung des CO2 bewirken sie den Tod des Lebens auf diesen Planeten.

    Leute, mit der CO2-Debatte werdet ihr verarscht, die nutzen eure gutgemeinten Sorgen um die Umwelt für ihre versteckte Agenda aus. Es geht um was anderes und ihr werdet dazu missbraucht. Die lachen sich tot, weil ihr schön brav um 20:00 Uhr am Samstag für 5 Minuten das Licht ausgeschaltet habt. Wow, das hats ja gebracht.

    Siehe meinen Artikel “Wissenschaftler bestätigen, die Sonne verändert das Klima“.

    Erster Sonnenflecken freier Monat seit einem Jahrhundert

    Die Inaktivität der Sonne könnte das Klima massiv abkühlen.

    Die Sonne ist ein Stadium angelangt, in dem sie seit fast 100 Jahren nicht mehr war: Ein ganzer Monat ist vergangen, ohne einen einzigen Sonnenflecken.

    Dieses Ereignis ist bemerkenswert, denn viele Klimatologen sind der Meinung, die Aktivität der Sonne, ausgedrückt durch die Anzahl Sonnenflecken, hat einen grossen Einfluss auf das Klima der Erde.

    Laut Daten des Mount Wilson Observatory in Kalifornien, ist mehr als ein Monat vergangen, ohne einem Sonnenflecken. Das letzte Mal wo so was passierte war im Juni des Jahres 1913. Die Anzahl Sonnenflecken werden seit 1749 aufgezeichnet.

    Neueste Aufnahme der Sonne vom 31.8.2008.

    Wenn die Sonne aktiv ist, dann kann die Anzahl Sonnenflecken bis auf 100 in einem Monat steigen. Alle 11 Jahre durchläuft die Sonne einen Zyklus, bei dem die Anzahl gegen Null tendiert. Normalerweise beginnt der Zyklus sofort wieder mit dem Erscheinen neuer Sonnenflecken.

    Aber dieses Jahr nicht. Die Ruhepause ist aussergewöhnlich lang, in dem in den letzten sieben Monaten nur durchschnittlich drei Flecken gezählt wurden. Der starke Abfall in letzter Zeit widerspricht den Prognosen und hat fast alle Astronomen überrascht.

    Nur zwei Wissenschaftler des National Solar Observatory (NSO) in Tucson Arizona haben im Jahre 2005 eine Arbeit im Science Journal veröffentlicht, und kamen darin zum Ergebnis, innerhalb der nächsten 10 Jahre würde die Sonnenfleckenaktivität komplette verschwinden. Damals war die Sonne sehr aktiv und ihre Kollegen lachten über ihre Schlussfolgerungen.

    Nur, jetzt haben sie Recht bekommen.

    Der führende Autor der Arbeit, William Livingston, erzählte der DailyTech, dass die damalige Ablehnung möglicherweise gerechtfertigt war, aber die neusten Daten passen gut zu seiner Theorie und er ist „insgeheim froh“, dass seine Vorhersagen eingetroffen sind.

    Nur, können wir darüber froh sein?

    In den letzten 1’000 Jahren gab es drei ähnliche Ereignisse, welche zu einer rapiden Abkühlung führten. Das grösste bewirkte die „kleine Eiszeit“. Für eine Gesellschaft wie unsere, die sehr von der Lebensmitteproduktion durch die Landwirtschaft abhängig ist, ist ein kaltes Klima viel schädlicher als ein warmes. Die Vegetationszeit verkürzt sich, der Ertrag wird geringer und Frost kann die Ernte zerstören.

    Laut der Theorie des Physikers Henrik Svensmark, beweisen seine Experimente, dass die kosmischen Strahlen die Molekularstruktur der Luft verändert und dadurch die Wolkenbildung beeinflusst wird. In Swensmark neustem Buch stellt er fest, es gibt einen Zusammenhang zwischen der Sonneneinstrahlung und dem Klima, ein viel grösser Faktor als was sogenannte Treibhausgase bewirken.

    Diese Aussage wird auch von anderen Kollegen bestätigt. Der Wissenschaftler und Klimaexperte Victor Manuel Velasco Herrera vom geophysikalischen Institut der Univeristät Mexiko sagt “In ca. 10 Jahren wird die Erde in eine ‘kleine Eiszeit’ gehen, die 60 bis 80 Jahre andauern wird, verursacht durch die abnehmende Sonnenaktivität,” wie die mexikanischen Zeitung Milenio berichtet.

    Deshalb, die Sonne steuert unser Klima, und weil es so ist, können wir nichts dagegen machen, ausser uns darauf vorbereiten und einstellen.

    Es gab in der Erdgeschichte immer einen Klimawandel, und warme und dann wieder kalte Perioden, lange vor dem Menschen und seinen Aktivitäten. Alle Massnahmen, wie die Reduzierung des CO2 durch eine massive Steuererhöhung, bewirken nichts, ausser eine neue Geldquelle für den Staat zu sein, und eine willkommene Möglichkeit uns zu kontrollieren, einzuschränken und zu bevormunden.

    Es gibt ja auch keinen einzigen Beweis, dass das CO2 das Klima beeinflusst. Alle Behauptungen in diese Richtung beruhen nicht auf Tatsachen, sondern nur auf Computermodelle, welche sehr umstritten sind, weil fehlerhaft und die Sonnenaktivität gar nicht darin berücksichtigt wird.

    Alleine die Tatsache, dass sich die globalen Duchschnittstemperaturen seit 1998, also seit 10 Jahren, nicht erhöht haben, sondern konstant geblieben sind, widerspricht komplett der Behauptung, wir erleben eine rapide Klimaerwärmung. Und der Zusammenhang zum vom Menschen produzierten CO2 als Ursache ist sowieso nicht da.

    Es wäre völlig absurd, wegen eines kompletten Irrtums wie verrückt das CO2 reduzieren zu wollen, mit der fehlerhaften Behauptung, es erwärmt das Klima, wenn tatsächlich die Sonne unser Klima steuert, und wir wegen der inaktivität der Sonne, in eine kleine Eiszeit kommen.

    © http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/09/ erster-sonnenflecken-freier-monat-seit.html

    Was stimmt nicht mit dem Erdmagnetfeld?

    Andreas von Rétyi

    Die Stärke des irdischen Magnetfelds nimmt schon länger ab. Doch aktuelle Ergebnisse zeigen, dass der Verlust unseres magnetischen Schutzes schneller abläuft als erwartet. Was geht hier vor sich?

    Wir können es nicht sehen, doch es existiert. Und es ist für uns alle von lebenswichtiger Bedeutung: das Erdmagnetfeld. Die von Magnetpol zu Magnetpol laufenden Feldlinien hüllen uns in einen transparenten Schutzschild gegen bedrohliche Strahlung aus dem All. Ständig fängt dieses weltumspannende Netz energiereiche, geladene Teilchen weg, bevor sie den Erdboden und die Lebewesen dort erreichen – Globalisierung mal ganz anders! Und richtig nützlich! Ohne diesen wirksamen globalen Energieschirm wären wir einem ständig herabprasselnden Regen ausgesetzt, dessen schnelle Teilchen ins Gewebe eindringen und unser Erbgut schädigen würden.

    Vor allem zu Zeiten hoher Sonnenaktivität und heftiger solarer Stürme wird es gefährlich. Dann schleudert die Sonne bei unvorstellbaren Explosionen große Mengen von elektrisch geladenen Kernteilchen ins All hinaus. In solchen Momenten fällt oftmals die Bordelektronik von Satelliten aus, doch auch am Erdboden geht es rund. Technische Geräte spielen verrückt, Funkstörungen und Stromausfälle stehen an der Tagesordnung und auch die Gesundheit wird belastet. Schlaganfälle und Herzinfarkte häufen sich ebenso wie Selbstmorde und sogar Amokläufe.

    Gegenwärtig tut sich zwar so gut wie nichts auf unserem Stern, wir erleben aktuell ein ziemlich »flaches«, lang andauerndes Minimum der Aktivität, doch wird die Sonne in den nächsten Jahren zwangsläufig wieder unruhiger werden. Magnetstürme, die auch in stilleren Phasen ab und an auftreten, werden unseren Planeten dann viel häufiger heimsuchen. Gleichzeitig aber nimmt das Erdmagnetfeld mehr und mehr ab.

    Dänische Wissenschaftler haben kürzlich neue Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, in der sie die Veränderungen des irdischen Feldes über neun Jahre hinweg mithilfe von Erdsatelliten studiert haben. Sie haben dabei erstmals ungewöhnlich schnelle Veränderungen im Magnetfeld festgestellt, die sich innerhalb von wenigen Monaten abspielten.

    Im Südatlantik ist das Feld am schwächsten. Hier erreicht es gerade mal ein Drittel des Normalwerts. Die Südatlantische Anomalie ist als »Delle« im irdischen Magnetfeld bekannt. Neu aber ist die Beobachtung ihrer rapiden Veränderung, sprich, einer gegenwärtig sehr beschleunigten Abnahme.

    Irgendetwas unter der Erdoberfläche beeinflusst unseren Schutzschirm nachhaltig. Was da zwischen Erdkern und Erdfeld momentan abläuft, ist unklar. Experten wollen der Sache künftig sprichwörtlich auf den Grund gehen. Die schnellen Veränderungen können Anzeichen für eine bald bevorstehende Feldumkehr sein; nur mit Bestimmtheit kann niemand sagen, was wirklich geschehen wird. Bei einer Totalumkehr wandert der arktische Pol entweder über Nord- und Südamerika abwärts oder aber über Asien und Indonesien. Diesmal hat er sich die zweite Route ausgesucht und rast mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Jahr aus Südkanada kommend in Richtung der weiten sibirischen Waldländer. Während sich die Pole verlagern, nimmt das Erdmagnetfeld stetig ab, um sich auf halber Strecke beinahe völlig aufzulösen. Plötzlich entstehen zusätzliche Pole, unsere Erde kann dann vier oder mehr davon bilden, die allerdings nicht von Dauer sind. Und nach vielleicht 2000 Jahren, also einem einzigen Augenblick im Lebenslauf der Erde, hat sich wieder der altbekannte »Stabmagnet« mit seinen beiden Polen ausgebildet, nur in umgekehrter Anordnung.

    Doch muss es gar nicht zur Totalumkehr kommen; häufiger bremst sich die Erde quasi selbst ein. Der Pol wandert nach seinem Ausflug an die ursprüngliche Stelle zurück. So etwas geschieht grob gesagt alle zehntausend Jahre.

    Sicher ist, dass das magnetische Feld in den vergangenen 150 Jahren bereits um mindestens zehn Prozent abgenommen hat. Der letzte Umschwung ereignete sich vor 780.000 Jahren. Ungewöhnlich lang her, so meinen etliche Experten. Normalerweise kippt das Erdfeld öfter um. Der nächste Polwechsel scheint also überfällig. Was auch immer passieren wird, wir werden es nicht aufhalten können. Doch vorbereiten werden wir uns sicherlich können, wenn nur die Vorlaufzeit genügend groß ist.

    Wenn der globale Schutzschirm wegfällt, was auch bei einer Teilumkehr der Fall ist, wird der Organismus zum Kugelfänger kosmischer Teilchen. Dadurch ausgelöste genetische Mutationen wirken sich zwangsläufig negativ aus. Mit der Abnahme des Feldes geht auch eine Vergrößerung der polaren Ozonlöcher einher. Also wieder nichts Gutes. Von der Sonne stammende Kernteilchen werden tiefer in die Atmosphäre eindringen und Stickoxide erzeugen. Sie fressen die Ozonschicht weiter auf, so dass die UV-Strahlung auch in mittleren Breiten um geschätzte zehn Prozent ansteigt. Allein daher schon werden solche Zeiten, in denen die Erde ihrer magnetischen Schutzhülle beraubt ist, für uns immer gefährlicher.

    Doch es gibt neue Probleme: Seit dem letzten Wechsel sind wir zur technologischen Zivilisation geworden, einer Zivilisation, die von Technik regelrecht abhängig geworden ist. Wenn Kommunikations- und Navigationssatelliten ausfallen, wenn elektronische Systeme am Erdboden nicht mehr zuverlässig oder gar nicht mehr funktionieren, dann sind die Effekte nicht nur ärgerlich oder störend, sie sind definitiv gefährlich – nicht zuletzt für die gesamte Weltwirtschaft. So werden sich auch die Regierungen darauf einstellen müssen.

    Bleibt zu hoffen, dass der große magnetische Polsprung noch auf sich warten lässt und bis dahin vielleicht doch einige wirksame Schutzmaßnahmen entwickelt werden. Einmal für die kaum mehr wegzudenkenden elektronischen Systeme, die im Grunde unsere gesamte Zivilisation ausmachen und bestimmen. Und einmal für die Biologie dieses Planeten. Wird dann jeder ein künstliches Feld um sich aufbauen müssen? Diese Technik darf dann aber nicht für kosmische Strahlung anfällig sein!

    http://info.kopp-verlag.de/news/was-stimmt-nicht-mit-dem-erdmagnetfeld.html

    Geht unserer Sonne die Puste aus?

    Andreas von Rétyi

    Erst das Erdmagnetfeld, jetzt der Sonnenwind! Am 23. September gaben Sonnenphysiker im NASA-Hauptquartier in Washington bekannt, dass der Sonnenwind seine Kraft verliert. Vor rund einem halben Jahrhundert wurde er entdeckt, doch so schwach wie heute war er nie zuvor. Deshalb kann kosmische Strahlung besonders tief ins Sonnensystem eindringen. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die Erde?

    Erst vor kurzem habe ich über ein ungewöhnlich starkes Abnehmen des Erdmagnetfeldes berichtet. Diese Anomalie fällt vor allem im Südatlantik auf. Die Ursache ist bislang ungeklärt und liegt im Erdinneren verborgen. Möglicherweise steht eine baldige Feldumkehr bevor. In solchen Zeiten fällt ein wichtiger Schutz vor kosmischer Strahlung weg, nur noch die dichte Erdatmosphäre kann die energiereichen Teilchen abfangen. Doch die Strahlenbelastung steigt zwangsläufig. Jetzt haben Astrophysiker festgestellt, dass auch der Sonnenwind in den vergangenen Jahren einiges an Kraft eingebüßt hat – wieder ist die Folge eine höhere Belastung durch kosmische Strahlung. Denn der von der Sonne ständig ausgehende Strom geladener Teilchen treibt eine riesige Magnetfeldblase ins Sonnensystem heraus, weit über die Bahnen der fernsten Planeten. Diese Heliosphäre schrumpft mit abnehmendem Sonnenwind und gibt damit dem aus kosmischen Weiten niederprasselnden Teilchenschwall den Weg frei. Der unsichtbare Energieregen stammt von ungestümen Vorgängen im All, von stellaren Explosionen, Schwarzen Löchern und aktiven Galaxien.

     

    Seit Mitte der 1990er Jahre hat der durchschnittliche Druck des Sonnenwinds um mehr als zwanzig Prozent abgenommen. Diese Messung gelang mit dem SWOOPS-Sonnenwind-Sensor an Bord der Ulysses-Sonnensonde. Seit 1990 umkreist sie die Sonne auf einer einzigartigen Bahn, die sie sowohl über den Äquator der Sonne als auch über deren Pole führt. Auf diese Weise kann die Sonde ein globales Bild der Aktivität jenes Windes aufzeichnen. Auch sonst ist unser Stern gegenwärtig ungewöhnlich ruhig. Vor wenigen Tagen tauchte zumindest endlich die seit Monaten erste Sonnenfleckengruppe auf. Ansonsten zeigt sich die riesige Sonnenkugel völlig blank. Eine außergewöhnliche, blau schimmernde Perlenkette aus 110 aneinander gereihten Erden würde erst den Durchmesser dieses glühenden Gasballs abdecken, der 330 000-mal soviel wiegt wie unser Planet, trotzdem aber zu den Zwergsternen zählt. Andere sind noch hundertmal größer. Für uns aber ist die Sonne buchstäblich das Zentrum des Daseins. Mit ihr steht und fällt alles. Geht unserem Ofen nun allmählich das Feuer aus?

    Tatsächlich hat die Temperatur des Sonnenwindes um dreizehn Prozent abgenommen, seine Dichte um zwanzig Prozent. Das ist ein erstaunlicher Abbau. Noch seltsamer scheint das Ganze, weil nämlich die Geschwindigkeit der mit ihm herausgeschleuderten Teilchen nur um drei Prozent abgenommen hat. Physiker kennen und beobachten den Sonnenwind seit den 1950er Jahren und seit jener Zeit ging noch nie eine derart schwache Brise von der Sonne aus, so bestätigt auch der Sonnenexperte Dave McComas die aktuellen Entwicklungen. McComas ist Chef des SWOOPS-Experiments von Ulysses. Sein Kollege Arik Posner erklärt, dass alles, was wir hier sehen, eine Langzeitentwicklung ist. Wir wissen demnach auch nicht, wie ungewöhnlich ein solcher »Durchhänger« ist. Das solare Feuer verlöscht bestimmt nicht, da sind sich alle einig. Doch niemand kann sagen, wie die Sonne sich vor Jahrtausenden verhalten hat und was der Sonnenwind in Zukunft anstellt. Die allgemeine Sonnenaktivität lässt sich zwar auch aus Baumringen und alten Sonnenfleckenbeobachtungen ableiten, aber auch dieser Zeitrahmen ist bescheiden gegen das Alter der Sonne. Astronomen wissen, dass es zwischen 1645 und 1715 eine sehr ruhige Phase, in der auch so gut wie keine Flecken gesichtet wurden. Diese Epoche wird nach ihrem Entdecker als Maunder-Minimum bezeichnet. Gleichzeitig ging damit eine Zeit geringer Temperaturen auf der irdischen Nordhalbkugel einher – die Kleine Eiszeit.

    Doch wie es sich mit dem Sonnenwind langfristig verhält, ist unklar. Fakt bleibt aber, dass seine Schwächung durchaus für das gesamte Sonnensystem Folgen hat, eben wegen des Zusammenhangs zur kosmischen Strahlung. Unser Schutzschild lässt nach.
    Außerdem hat sich laut den neuen Messungen seit Mitte der 1990er Jahre auch noch das solare Magnetfeld um verblüffende dreißig Prozent abgeschwächt. Und unveröffentlichte Ulysses-Daten zeigen, dass sich zumindest ein Anteil kosmischer Strahlung in Erdnähe bereits um rund zwanzig Prozent erhöht hat.
    Eine Bedrohung geht davon für uns noch nicht aus. Unsere Atmosphäre und das Erdmagnetfeld schützen uns kleine Bodenbewohner weiterhin. Wer sich allerdings in den Erdorbit wagt, muss bereits mit einer erhöhten Gefahr rechnen. Astronauten sind natürlich einer zusätzlichen Strahlungsdosis ausgesetzt und werden dies bei anhaltendem Trend auch auf Flügen zu Mond und Mars zu berücksichtigen haben. Der Strahlenschutz wird verbessert werden müssen, ebenso die Absicherung von ferngesteuerten Raumsonden und Satelliten in hohen Erdumlaufbahnen.
    Wie weit sich ein Anstieg kosmischer Strahlung auch auf Wolkenbildung und Weltklima auswirkt, bleibt erst noch zu klären. Die NASA will bald eine neue Raumsonde starten, IBEX, den Interstellar Boundary Explorer – den »Kundschafter der Interstellaren Grenze«. IBEX soll, wenn alles nach Plan läuft, in der Lage sein, die Größe der Heliosphäre zu »sehen«, ohne selbst bis an ihre Grenzen zu reisen. Ziel dabei ist, das Schrumpfen der Magnetblase unserer Sonne zu beobachten und herauszufinden, wie unser interplanetarer Schutzschirm auf Veränderungen des Sonnenwinds reagiert. McComas spricht von einer atemberaubenden Entdeckung. Nun, atemberaubend vor allem für unsere Sonne, denn der scheint momentan die Puste wegzubleiben!

    info.kopp-verlag.de/news/geht-unserer-sonne-die-puste-aus.html

    Wacht die Sonne jetzt auf?

    Andreas von Rétyi

    Seit Wochen und Monaten rührte sich nichts auf unserem Stern, sie zeigte sich völlig ohne die kühleren Fleckenregionen – so lange wie noch nie. Der Sonnenwind nimmt an Heftigkeit ab, das Magnetfeld schrumpft, jetzt beginnt die Sonne aber an einer anderen »Front« einige unerwartete Aktivität zu entwickeln.

    Ein Stern ist eben ein Stern und dabei einem Lebewesen oft recht ähnlich. Freundlich oder mürrisch, wach oder schläfrig. Teils berechenbar, teils auch nicht. Unser Stern macht da keine Ausnahme. Obwohl schon so etliche wesentliche Vorgänge recht gut verstanden sind, tappen die Sonnenphysiker bei weit mehr Fragen immer noch im Dunkeln. Wie berichtet, finden auf der Sonne gegenwärtig einige deutliche Veränderungen statt, von denen man nicht weiß, ob sie normal sind oder nicht. Bei der gewaltigen Lebensspanne eines Sterns, wie will da der Mensch wissen, was sich alles abspielen kann und welche verborgenen Zyklen hier existieren, Zyklen, die auch für irdische Kaltzeiten und klimatische wie biologische Phänomene verantwortlich sind. Sonnenflecken kommen und gehen in einem Elf-Jahres-Rhythmus, weit längere Perioden sind diesem gut dokumentierten Auf und Ab überlagert. Allerdings war die Sonne seit Beginn entsprechender Beobachtungen noch nie so blank wie 2008! Das weiß man schon, obwohl das Jahr noch gar nicht vorüber ist. Denn bis Ende September ließen sich tatsächlich 200 Tage zählen, an denen nicht der winzigste Fleck unser Gestirn verunzierte. Das Solar and Heliospheric Observatory nahm beispielsweise am 27. September ein absolut »sauber geputztes« Bild der Sonne auf – wieder nicht ein Fleck zu sehen! Das 1995 ins All gestartete Sonnenobservatorium kreist in einem Gleichgewichtspunkt der Erdbahn rund 1,5 Millionen Kilometer entfernt zusammen mit der Erde um die Sonne und kann sie dabei ständig im Blick behalten.

    Spezialisierte Physiker, die Sonnenbeben erforschen, sind ganz froh über die saubere Sonne. Sonnenflecken nämlich sind magnetische Störungszonen, in denen das Sonnenplasma »kühler« ist. Tauchen solche Gebiete auf, verkomplizieren sie die Arbeit. So erklärt Dean Pesnell vom Goddard-Raumfahrtzentrum: »Wenn die Sonnenflecken aus dem Weg sind, gewinnen wir einen besseren Blick auf die Oberflächenwinde der Sonne und auch auf den inneren magnetischen Dynamo.« Vielleicht wird das auch weiterhelfen, die ungewöhnliche Entwicklung gerade dieser beiden Phänomene der derzeit recht schweigsamen Sonne zu ergründen.

    Doch an einer anderen Front tut sich gegenwärtig dafür umso mehr. Ein Blick an den Sonnen-»Rand« lohnt sich, allerdings nur mit Spezialausrüstung. Dann sind derzeit einige fantastische Gasfontänen zu sehen, so wie schon lange nicht mehr. So große Protuberanzen haben sich schon lange nicht mehr gezeigt. Wacht unser Stern doch langsam wieder auf? Sie zeigt uns zwar eine blanke Halbkugel, doch am Rand scheint einiges los zu sein.

    Wer die Sonne beobachten will, muss im Übrigen immer größte Vorsicht walten lassen, Sternwarten weisen immer wieder darauf hin – nur einmal kurz durchs Fernrohr in den grellen Gasball geschaut und das Auge ist verloren. Erblindung garantiert! Schon ein kleines Fernglas schädigt die Augen irreparabel. Daher finden Sonnenbeobachtungen nur unter genau definierten und kontrollierten Bedingungen statt. Ganz einfach und risikolos geht’s, wenn man einen Feldstecher aufs Stativ schraubt, eine Öffnung abdeckt und dann hinter dem Okular des genutzten Objektivs in einigem Abstand ein weißes Blatt Papier hält. Das Ganze wirkt wie ein Diaprojektor. Und man sieht die runde Sonnenkugel in der Projektion ganz deutlich.

    Auch lässt sich die Sonne so auf größere Flecken und Fleckengruppen überprüfen. Protuberanzen, die mächtigen Gasströme am Sonnenrand, und auch viele andere Phänomene sind allerdings ausschließlich mit meist sehr teueren Spezialgeräten zu sehen, die nur ausgewählte Wellenlängen durchlassen. Und wer es ganz einfach haben will, der schaut einmal direkt bei SOHO nach, auf der Seite: http://sohowww.nascom.nasa.gov/about/about.html. In der Galerie sind die beeindruckendsten Sonnenbilder zu sehen. Und nun heißt es einfach abwarten, was sich auf unserem brodelnden Lebensspender in Zukunft tut!
    (c) http://info.kopp-verlag.de/news/wacht-die-sonne-jetzt-auf.html




    Forscher entdecken magnetische Portale zwischen Erde und Sonne

    Künstlerische Illustration einer die FTE-Portale untersuchenden Sonde | Copyright: NASA

    Washington/ USA – Bislang hielten die meisten Wissenschaftler so genannte Flux Transfer Events (FTE) für pure Science Fiction. Dabei handelt es sich um sich öffnende und schließende hochenergetische direkte Verbindungen zwischen unserer Erde und der rund 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne. Diese Portale, so zeigen die neuen Untersuchen sind zudem noch häufiger, als dies selbst visionäre Theorien dies bislang vermuteten.

    Der Physiker David Sibeck vom Goddard Space Flight Center (GDFC) der NASA erläuterte seine Entdeckungen nun auf einem Arbeitstreffen über Plasmaphysik in Huntsville. Die Beweise für die Existenz der FTE-Portale seien eindeutig und unbestreitbar.

    Über magnetische Feldlinien, welche aus der Atmosphäre der Sonne direkt zur irdischen Magnetosphäre verlaufen, werden Partikel des Sonnenwindes transportiert. Bislang glaubten die Forscher, dass diese Verbindungen fortwährend existieren würden. Die neuen Daten zeigen jedoch, dass sie sehr viel kurzfristiger existieren, dafür jedoch sehr viel energetischer und dynamischer sind.

    Wahrscheinlich entstehen sie sogar sehr regelmäßig, immer in Richtung der der Sonne zugewandten Erdseite, wenn das irdische Magnetfeld gegen jenes der Sonne drückt: Etwa alle acht Minuten öffne sich dann ein Kanal, durch den die Partikel fließen, in Form einer Art von magnetischen Zylinder von der Größe des Erddurchmessers. Mit europäischen und amerikanischen Sonden (Cluster und THEMIS) konnten diese Portale bereits umrundet und sogar direkt durchflogen und dabei vermessen werden.

    Noch stehen die Forscher angesichts ihres Wissens über die Sonne-Erde-Portale noch ganz am Anfang. Sibeck fordert seine Kollegen und zukünftige Missionen auf, sich diesem Phänomen gezielt zu widmen.

    Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov

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